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Kindertagesstätte Nonnenstieg

Erreichbarkeit

Nonnenstieg 21
37075 Göttingen
Telefon: 0551-373668
EMail

Grunddaten

Betreuungsplätze: 30
Altersstruktur: 1-3 Jahre (Krippe)
Leitung: Carmen Lefort

Personalschlüssel

Erstkräfte: ErzieherInnen
Zweitkräfte: ErzieherInnen/SozialassistentInnen
Sonderkräfte: keine
Drittkräfte:Freiwillige FSJ. wenn möglich: SGB II / PraktikantInnen BBS

Konzept

(wird derzeit überarbeitet)

Öffnungszeiten

Gruppe 1: täglich 8:00 - 14:00 (6 Stunden)
Gruppe 2: täglich 8:00 - 17:00 (9 Stunden)

Sonderöffnungszeiten

täglich 7:30 - 8:00 Uhr für max. 10 Kinder

Schließzeiten

Drei Wochen in den Sommerferien, zusätzlich:

  • 2 Tage Qualitätsentwicklung (November)
  • 2 Tage interne Teamfortbildung
  • 1 Tag Betriebsausflug (Juni)
  • variable Tage zwischen Weihnachten und Neujahr

Mittagessen

Bio Essen, Lieferung durch die Bioküche Leinetal

Besonderheiten:

-/-

Bilder aus der KiTa

Beschreibung der Einrichtung

Seit dem 01.08.09 gibt es im Nonnenstieg eine neue Kinderkrippe.

Bei uns werden 30 Kinder im Alter von 1-3 Jahren betreut .Aufgeteilt sind diese in zwei Gruppen je 15 Kindern.
Wir bieten 15 Dreivierteltagsplätze (8:00- 14:00) und 15 Ganztagsplätze (8:00- 17:00) an. Unsere Öffnungszeiten sind Montag- Freitag von 8:00- 17:00 Uhr. Es besteht auch die Möglichkeit einen Frühdienst ab 7:30 in Anspruch zu nehmen. Betreut werden die Kinder von 5 pädagogischen Fachkräften und zwei Freiwilligen im sozialen Jahr.

In der Kita gibt es eine 2-wöchige Schließzeit in den Sommerferien, sowie eine 1-wöchige Schließzeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Einmal jährlich findet der Betriebsausflug des Kinderhaus e.V. statt und an zwei Tagen im Oktober macht jede Einrichtung ihre Bestandaufnahme. An diesen Tagen ist die Einrichtung ebenfalls geschlossen.

Die Räumlichkeiten gehen über zwei Etagen. Außer den beiden großen Gruppenräumen haben die Kinder noch die Möglichkeit einen Kreativraum, einen Nassraum für Experimente, sowie einen Bewegungsraum zu nutzen. Uns steht auch ein eigenes Außengelände zur Verfügung. Hier können die Kinder schaukeln, rutschen, im Sandkasten spielen oder auf der Bobbycar-Strecke ihre Rennen fahren.

Die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind der ästhetische Bildungsbereich und die Arbeit nach den Grundsätzen von Emmi Pikler.

Ästhetische Bildung in der Kita Nonnestieg

Von Beginn an nimmt ein Kind durch Fühlen, Schmecken, Riechen, Hören und Sehen Kontakt zu seiner Umwelt auf und zwar mit der Gesamtheit seiner Sinne. Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit ist deshalb der ästhetische Bildungsbereich. Wir möchten den Kindern die Möglichkeit geben vielfältige Materialerfahrungen machen zu können.
Ästhetische Bildung umfasst viele Ausdrucksformen wie bildnerisches Gestalten, Musik, Tanz, handwerkliche Tätigkeiten, Medien, etc.

Die Begegnung mit unterschiedlichen Werken der Musik, Malerei, Bildhauerei trägt zur Bildung der Sinne und des ästhetischen Empfindens bei und ist den Kindern sowohl in der täglichen pädagogischen Arbeit, als auch im Atelier der Einrichtung möglich.

Wird dem Kind ästhetisches Tun ermöglicht, dann kann es gestaltend Weltaneignung betreiben (R.Seitz)

Umgang mit Kleinstkindern nach Emmi Pikler in der Kita Nonnenstieg

Ein wesentlicher Aspekt der Arbeit Emmi Pikler ist, Kinder sich in ihrem eigenen inneren Rhythmus und in ihrer Zeit entfalten zu lassen, um Selbstständigkeit und Geschicklichkeit zu erlangen. Das bedeutet, den Eigenrhythmus der Entwicklung von Kindern zu respektieren und der Entwicklungsfähigkeit der Kinder Vertrauen zu schenken. Kinder sind, in welchem Alter auch immer, sehr empfindsam gegenüber allem, was mit ihnen geschieht. Eine die Autonomie des Kindes respektierende Einstellung legt den Grund für eine vertrauensvolle Beziehung, in der Erwachsener und Kind einander achten. Das bedeutet, Verständnis für die selbstständige Aktivität des Kindes zu entwickeln, dem Kind  Gelegenheit zur Teilhabe zu geben, zu helfenden Bewegungen oder eben zu Protest. Erfährt das Kind, dass es nicht gezwungen wird, dass sein Widerstand nicht gebrochen wird, dass alles, was man mit ihm tut, mit Worten und Gesten vorbereitet und begleitet wird, wird es bereitwilliger kooperieren und sich auf das, was man von ihm wünscht, einlassen, da jeder Mensch von Geburt an ein soziales Wesen ist, der zu den Menschen in seiner Umgebung Kontakt aufnehmen und mit ihnen kooperieren möchte. Ein Kind auf dessen Impulse reagiert wird, kooperiert mehr und wird entspannter und ruhiger.