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16.04.2021 NOTBETRIEB AB KW 16 IMMER WAHRSCHEINLICHER

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz (Fälle je 100.000 Einwohner) ist in den letzten Tagen für den Landkreis Göttingen stark angestiegen, Stand heute (16.04.2021) liegt sie bei 92,3. Wir rechnen damit, dass in der nächsten Woche der Fall eintritt, dass die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegen wird, und uns dann der Betrieb der KiTas wieder untersagt ist, außer einer Notbetreuung wie bereits im Januar/Februar.

Sollten wir wieder auf Notbetrieb umschalten müssen, gilt für die KiTas, in denen die Nachfrage nach Plätzen in der Notbetreuung größer ist als das nach Verodnung von uns zur Verfügung gestellte Platzkontingent, das Losverfahren wie bereits mit dem Eintrag am 29.03.2021 beschrieben. Für die ersten zwei Wochen einer möglichen Notbetreuung haben wir dieses Losverfahren bereits durchgeführt, alle Eltern sind von ihren KiTa-Leitungen entsprechend informiert worden.

Ich bitte Alle, sich auf diesen worst case im Laufe der nächsten Woche einzustellen!

29.03.2021 RÜCKKEHR IN NOTBETRIEB NACH OSTERN WAHRSCHEINLICH

Die derzeit extrem ansteigenden Inzidenzzahlen der "dritten Welle" der Corona-Pandemie (die maßgebliche Zahl für den Landkreis Göttingen liegt heute - 29.03.21 - bei 62 gegenüber unter 35 zum Ende der letzten Woche) könnten dazu führen, dass spätestens nach Ostern die KiTas wieder in den Notgruppenbetrieb nach dem sog. Szenario C zurückgeführt werden müssen. Grundlage dafür ist eine Inzidenzzahl von über 100 an drei aufeinander folgenden Tagen. Wir werden daher bereits jetzt vorsorglich für die KiTas, in denen mehr Anmeldungen für die Notbetreuung als nach Verordnung zulässige Plätze vorliegen, das Losverfahren wie in der Zeit vor dem 08.03.2021 durchführen. Die Kriterien dafür sind die gleichen wie bisher:

  • In den Einrichtungen, in denen mehr Anmeldungen als nach Landesverordnung zulässige Plätze vorliegen, wird das bisherige Losverfahren beibehalten. Es müssen keine neuen Checklisten eingereicht werden.
  • Von allen Anspruchsberechtigten erhalten diejenigen auf jeden Fall einen Platz, bei denen beide Sorgeberechtigten nachweislich für die Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Patienten in Krankenhäusern und Pflegereinrichtungen notwendig sind.
  • Danach bekommen, diejenigen einen Platz in der Notbetreuung, die bereits bis zum 26.03.2021 eine Checkliste eingereicht hatten, die anspruchsberechtigt sind und bisher für die Notgruppe zwischen dem 01.03.2021 und dem 08.03.2021 nicht durch die Verlosung berücksichtigt werden konnten.
  • Anmeldungen für Notbetreuung, die nach dem 26.03.2021 eingegangen sind, werden auf die Warteliste gesetzt.
  • Unter den bisher nicht Berücksichtigten und den auf der Warteliste stehenden Kindern werden die verbleibenden Plätze in der Notbetreuung ausgelost. Wenn Geschwisterkinder angemeldet sind und ein Geschwisterkind gelost wird, bekommt das/die andere/n Geschwisterkind/er automatisch einen Platz.
  • Da kein rechtlicher Anspruch auf eine Notbetreuung besteht, ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
  • Die Größe der Notbetreuungsgruppen wird auf das in der Verordnung des Landes zulässige Maß begrenzt. Aufnahmen darüber hinaus sind ausgeschlossen.
  • Die Aufnahme in die Notbetreuung gilt ab dem Tag des Rückfalls in das Szenario C für längstens zwei Wochen. Danach erfolgt eine neue Bewertung der bis dahin vorliegenden Anmeldungen (wenn der Notgruppenbetrieb für die KiTas verlängert werden sollte).
  • Die Mitteilung über eine Aufnahme in die Notbetreuung ab einem möglichen Rückfall in das Szenario C bzw. die Nichtaufnahme erfolgt für alle Eltern über die einzelnen KiTas, die vom zentralen Büro die Listen der dafür vorgesehenen Kinder erhalten.
23.03.2021 TESTSTRATEGIE FÜR DIE KITAS DES KINDERHAUS e.V.

Seit Mitte Februar wird über regelmäßige Tests aller MitarbeiterInnen in Schulen und KiTas auf Bundes- und Landesebene diskutiert. Nachdem sich eine zentrale Teststrategie für alle KiTas in der Stadt Göttingen, die über die Jugendverwaltung organisiert worden wäre, kurzfristig zerschlagen hat, haben wir - wie auch andere Träger - die Sache selbst in die Hand genommen und organsieren seit der 11. Kalenderwoche unsere eigene Teststrategie.

Dazu haben wir Selbsttests geordert, die wir den KiTas, unserem SpringerInnen-Pool sowie den SchulpraktikantInnen der Fachschulen, für die wir nach Ansicht des Landes statt der Schulen selbst zuständig sind, zur Verfügung stellen. Die Tests sind sog. "Spucktests", also Tests, die ohne Nasen- bzw. Rachenabstriche funktionieren. Diese Art von Tests sind inzwischen zwar vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizintechnik gelistet, jedoch von dort noch nicht zugelassen, weil noch nicht vom Paul-Ehrlich-Institut getestet. Trotzdem bieten sie ausweislich der Listung eine bis zu 95%ige Zuverlässigkeit (nach Eigenangaben 90%) in Hinsicht auf Erkennen von Infektionen und eine ähnliche Zuverlässigkeit bei falsch-positiven Messungen.

Mit diesen Selbsttests fahren wir z.Z. folgende Teststrategie:

  1. Der Kinderhaus e.V. stellt allen KiTas und SpringerInnen Test-Kits für jeweils zwei Tests pro MitarbeiterIn und Woche zur Verfügung. Eingeschlossen in die Testreihen sind auch die in den KiTas tätigen SchulpraktikantInnen der Fachschulen, d.h. der Test steht somit für ALLE in der KiTa tätigen Personen zur Verfügung. Er ist für alle VERPFLICHTEND!
  2. Diese Anzahl an Test-Kits wird jeweils für zwei Wochen ausgegeben und von den KiTa-Leitungen oder Beauftragten persönlich in der Kinderhaus-Zentrale in Empfang genommen.
  3. Der Test wird von allen MitarbeiterInnen selbst nach anliegender Anleitung durchgeführt und zwar der erste Test i.d.R. vor Beginn einer Arbeitswoche jeweils am Sonntagabend und der zweite Test i.d.R. am Mittwochabend für den Rest der Woche.
  4. MitarbeiterInnen oder SchulpraktikantInnen, die nicht ab Montag in der KiTa tätig sind, führen einen Selbsttest erst am Vorabend des Beginns ihrer Tätigkeit in der KiTa durch.
  5. Das gleiche gilt für alle MitarbeiterInnen, die im Laufe einer Woche aus dem Urlaub zurückkehren oder nach einer Arbeitsunfähigkeit die Arbeit wieder aufnehmen.
  6. Das Testergebnis wird nach ca. 15 Minuten auf dem Teststreifen sichtbar. Es ist problemlos erkennbar, ob der Test positiv oder negativ war.

  7. Verhalten bei einem negativen Testergebnis:
    • Die MitarbeiterIn bringt den namentlich gekennzeichneten Teststreifen am Morgen des Arbeitsantritts in die KiTa mit und legt ihn ihrer Leitung persönlich vor.
    • Sollte bereits ein Springereinsatz in der KiTa geplant sein, legen die SpringerInnen den Test ebenfalls der KiTa-Leitung vor.
    • Die Leitung dokumentiert das Ergebnis.
  8. Verhalten bei einem positiven Testergebnis:
    • Da der Test nicht zu 100%ig sicher ist, vereinbart die MitarbeiterIn in diesem Fall umgehend einen Termin beim Hausarzt/Hausärztin/Testzentrum für einen genaueren PCR-Test. Auf den positiven Selbsttest sollte unbedingt hingewiesen werden.
    • Bis zum Vorliegen dieses Testergebnisses geht die MitarbeiterIn nicht zum Arbeiten in die KiTa, sondern bleibt isoliert zu Hause.
    • Auf jeden Fall informiert die MitarbeiterIn umgehend (i.d.R. noch am Sonntagabend bzw. Mittwochabend) ihre Leitung über den positiven Selbsttest.
    • Wenn sichergestellt ist, dass in der KiTa die einzelnen Gruppen entsprechend des Hygienekonzeptes ausreichend getrennt sind und der/die MitarbeiterIn mit positivem Selbsttest nur zu einer Gruppe Kontakt hatte, wird von der Leitung aus Vorsichtsgründen per Telefonkette die Schließung der Gruppe ab dem nächsten Morgen an alle anderen MitarbeiterInnen und alle Eltern bekannt gegeben. Sollte die Trennung der Gruppen nicht sicher festzustellen sein, wird die gesamte KiTa für den folgenden Tag geschlossen.
    • Die Schließung wird so lange aufrechterhalten, bis ein abschließendes Testergebnis des PCR-Tests bekannt ist. Die MitarbeiterIn informiert auf jeden Fall ihre Leitung über das Ergebnis des PCR-Tests.
    • Sollte das Ergebnis des PCR-Test negativ ausfallen, kann der Betrieb umgehend wieder aufgenommen werden.
    • Sollte der PCR-Test ebenfalls positiv ausfallen, bleibt die KiTa geschlossen. Das Gesundheitsamt spricht mit der KiTa und dem Kinderhaus e.V. die weiteren erforderlichen Schritte ab.
  9. Die gesammelten Ergebnisse der Schnelltests einer KiTa inkl. in der jeweiligen Woche in der KiTa tätigen SpringerInnen werden von den Leitungen spätestens am Freitag einer Woche an die Zentrale des Kinderhaus e.V. zur weiteren Dokumentation weitergeleitet.

Wir sind überzeugt davon, dass wir mit unserer Teststrategie einen wesentlichen Beitrag dafür leisten, dass sich alle in der KiTa tätigen Personen und auch die Eltern und Kinder ein Stück weit sicherer fühlen können. Wir arbeiten aus Überzeugung daran, Infektionsrisiken möglichst frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen. Wir übernehmen damit unseren Teil der Verantwortung, die KiTas möglichst langfristig für alle Kinder offen zu halten.

Zur gesamten Diskussion um die Tests von MitarbeiterInnen in den KiTas noch ein Hinweis in eigener Sache:

Während für die Schulen Tests derzeit öffentlichkeitswirksam beworben und vom Land Niedersachsen komplett finanziert werden, hatte in Hinsicht auf das Testen der MitarbeiterInnen in den KiTas das Kultusministerium vorgeschlagen, dass für einen Test pro Woche die Hälfte der Kosten vom Land übernommen wird, während die Kommunen die andere Hälfte tragen - auf jeden Fall müssten die freien Träger für die anfallenden Kosten in die Vorleistung gehen. Die hälftige Kostenübernahme für die freien Träger wurde von der Stadt Göttingen jedoch abglehnt. Das Land übernimmt dann zwar für einen Schnelltest, der von Fachleuten - z.B. von Apotheken - durchgeführt wird, die hälftigen Kosten von bis zu 18,75€ pro Test, eine Übernahme der Kosten für Selbsttests ist aber jedenfalls bisher ausgeschlosssen. Das heißt, dass wir als freier KiTa-Träger die Kosten für unsere Teststrategie in voller Höhe selber tragen müssen. Dazu mag sich jede/r eine eigene Meinung bilden.

04.03.2021 EINGESCHRÄNKTER REGELBETRIEB IN DEN KITAS AB DEM 08.03.2021

Wie heute Nachmittag der Kultusminister in einer Pressemitteilung bekannt gab, wechseln die KiTas ab dem 08.03.2021 in das sog. "Szenario B". Das bedeutet: Die Kindertageseinrichtungen sind im Grundsatz für alle Kinder, die in der Einrichtung einen Betreuungsplatz haben, geöffnet. Es gilt der eingeschränkte Regelbetrieb, d.h. Betreuung in Regelgruppengröße, aber keine Gruppenmischung.

Diese Öffnung der KiTas steht allerdings unter einem sog. "Hot-Spot-Vorbehalt":

"Die beschriebenen Öffnungen von Kita und Schule gelten ausschließlich für Einrichtungen in Kreisen/kreisfreien Städten, bei denen eine Sieben-Tage-Inzidenz von bis zu 100 festgestellt wird. Bei über 100 können keine weiteren Öffnungsschritte gemacht werden, bis die Inzidenz dann stabil – mindestens drei Tage – wieder unter 100 gefallen ist: Bei drei Tagen ununterbrochen unter 100 erfolgt der Wechsel in Szenario B."

Da momentan die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Göttingen bei 44,8 (Stand 05.03.2021/Daten des RKI) bzw. im Korridor 35-50 liegt (Stand 05.03.2021/Corona-Ampel des Landes Niedersachsen), steht jedenfalls aktuell der Öffnung der KiTas in den eingeschränkten Regelbetrieb zum 08.03.2021 nichts im Wege. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz allerdings (wieder) über den Wert von 100 steigen (Basis dafür ist die Corona-Ampel des Landes), muss damit gerechnet werden, dass von einem Tag auf den anderen wieder in das Szenario C mit Notbetreuungsgruppen - und dem bei uns gültigen Losverfahren - zurückgekehrt werden muss. Wie das organisatorisch bewerkstelligt werden soll, ist uns derzeit noch nicht klar. Eine entsprechende Verordnung des Landes, die Näheres regelt, ist bisher noch nicht erlassen worden. Wir rechnen erst über das Wochenende damit und werden dann weiter informieren.

Mit dem Eintritt in den eingeschränkten Regelbetrieb werden die Notbetreuungsgruppen aufgelöst, die derzeit bis zum 14.03.2021 gültige Platzvergabe für die Notgruppen nach dem Losverfahren endet zum 07.03.2021.

Die Elternbeiträge für den Monat März werden unabhängig von der Inanspruchnahme der Notbetreuung bis zum 07.03.2021 und unabhängig von der ab diesem Zeitpunkt in Anspruch genommenen Betreuungsleitung in voller Höhe fällig.

24.02.2021 ORGANISATION DER NOTBETREUUNG AB DEM 01.03.2021

Wie heute per Pressemitteilung vom Kultusministerium bestätigt wurde, bleiben die KiTas bis mindestens zum 07.03.2021 im sog. Szenario C (Notbetreuungsgruppen). Ein Übergang in den eingeschränkten Betrieb kann frühestens ab dem 08.03.2021 erfolgen und wird abhängig gemacht von der Entwicklung der Inzidenz-Zahlen bis dahin.

Das heißt jedoch, dass bis mindestens zum 07.03. die Notbetreuung so wie bisher weitergeführt werden muss. Da wir nicht wissen, ob sich ab dem 08.03. strukturell etwas ändern wird, planen wir die nächste Vergabe der zur Verfügung stehenden Notbetreuungsplätze per Losentscheid für einen Zeitraum von weiteren zwei Wochen, also bis zum 14.03.2021. Konkret heißt das für die Vergabe der Plätze in den Notbetreuungsgruppen:

  1. In den Einrichtungen, in denen mehr Anmeldungen (inklusive der bereits z.Z. betreuten Kinder) als zulässige Plätze vorliegen, wird das bisherige Losverfahren beibehalten. Es müssen dafür keine neuen Checklisten eingereicht werden.
  2. Von allen Anspruchsberechtigten erhalten diejenigen auf jeden Fall einen Platz, bei denen beide Sorgeberechtigten nachweislich für die Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Patienten in Krankenhäusern und Pflegereinrichtungen notwendig sind.
  3. Danach bekommen, diejenigen einen Platz, die bis zum 23.02.2021 eine Checkliste eingereicht hatten, die anspruchsberechtigt sind und bisher nicht durch die Verlosung berücksichtigt werden konnten.
  4. Anmeldungen für Notbetreuung, die nach dem 23.02.2021 eingegangen sind, werden auf die Warteliste gesetzt.
  5. Unter den bisher nicht Berücksichtigten und denen auf der Warteliste werden die verbleibenden Plätze in der Notbetreuung ausgelost. Wenn Geschwisterkinder angemeldet sind und ein Geschwisterkind gelost wird, bekommt das/die andere/n Geschwisterkind/er automatisch einen Platz.
  6. Da kein rechtlicher Anspruch auf eine Notbetreuung besteht, ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
  7. Die Größe der Notbetreuungsgruppen wird auf das in der Verordnung des Landes zulässige Maß begrenzt. Aufnahmen darüber hinaus sind ausgeschlossen.
  8. Die Aufnahme in die Notbetreuung gilt bis zum 14.03.2021. Danach erfolgt eine neue Bewertung der bis dahin vorliegenden Anmeldungen. Sollte vorher ein Wechsel in das Szenario B erfolgen, gilt die Auslosung bis dahin.

Die Mitteilung über Veränderungen in der Notbetreuung ab dem 01.03.2021 ist für diejenigen, die ab diesem Datum keinen Platz in der Notbetreuung mehr haben bzw. ab diesem Datum in die Notbetreuung aufgenommen werden können, bereits zentral vom Kinderhaus e.V. erfolgt. Alle anderen sind bereits bzw. werden von den jeweiligen KiTas informiert.

11.02.2021 ORGANISATION DER NOTBETREUUNG AB DEM 15.02.2021

Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Runde am 10.02.2021 wird der Lockdown nun bis zum 07.03.2021 verlängert. Die Landesregierung hat für die KiTas (bisher nur per Pressemitteilung des Kultusministers - die entsprechende Verordnung folgt sicher noch) angekündigt: "Die Maßnahmen in KiTa und Schule bleiben im Februar bestehen". Das bedeutet für uns als Träger, dass wir die Organisation der Notbetreuung anpassen müssen.

Konkret bedeutet das für die Notbetreuungsgruppen in den KiTas ab dem 15.02.2021 folgendes:

  • In den Einrichtungen, in denen mehr Anmeldungen (inklusive der bereits z.Z. betreuten Kinder) als zulässige Plätze vorliegen, wird das bisherige Losverfahren beibehalten. Es müssen dafür keine neuen Checklisten eingereicht werden.
  • Von allen Anspruchsberechrigten erhalten diejenigen auf jeden Fall einen Platz, bei denen beide Sorgeberechtigten nachweislich für die Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Patienten in Krankenhäusern und Pflegereinrichtungen notwendig sind.
  • Danach bekommen, diejenigen einen Platz in der Notbetreuung, die bereits bis zum 06.02.2021 eine Checkliste eingereicht hatten, die anspruchsberechtigt sind und bisher nicht durch die Verlosung berücksichtigt werden konnten.
  • Anmeldungen für Notbetreuung, die nach dem 06.02.2021 12:00 Uhr eingehen, werden auf die Warteliste gesetzt.
  • Unter den bisher nicht Berücksichtigten und denen auf der Warteliste werden die verbleibenden Plätze in der Notbetreuung ausgelost. Wenn Geschwisterkinder angemeldet sind und ein Geschwisterkind gelost wird, bekommt das/die andere/n Geschwisterkind/er automatisch einen Platz.
  • Da kein rechtlicher Anspruch auf eine Notbetreuung besteht, ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
  • Die Größe der Notbetreuungsgruppen wird auf das in der Verordnung des Landes zulässige Maß begrenzt. Aufnahmen darüber hinaus sind ausgeschlossen.
  • Die Aufnahme in die Notbetreuung gilt bis zum 28.02.2021. Danach erfolgt eine neue Bewertung der bis dahin vorliegenden Anmeldungen (wenn der Lockdown für die KiTas verlängert werden sollte).
  • Die Mitteilung über Veränderungen in der Notbetreuung ab dem 15.02.2021 erfolgt für diejenigen zentral vom Kinderhaus e.V., die ab diesem Datum keinen Platz in der Notbetreuung mehr haben bzw. ab diesem Datum in die Notbetreuung aufgenommen werden können. Alle anderen werden von den jeweiligen KiTas informiert.
25.01.2021 ORGANISATION DER NOTBETREUUNG AB DEM 01.02.2021

Der Corona-Lockdown geht in die Verlängerung bis mindestens zum 14.02.2021 und damit auch die Notwendigkeit, in dieser Zeit weiterhin eine Notbetreuung in den KiTas zu organisieren. Leider gibt uns die Nds. Landesregierung, die eine Schließung oder Öffnung der KiTas letztendlich verantworten muss, keine eindeutigen Vorgaben, wie wir diese Notbetreuung regeln sollen, insbesondere in den Einrichtungen, in denen mehr Anmeldungen dafür vorliegen als nach der aktuell gültigen Verordnung zulässig sind. Auf der einen Seite wird vom Land erwartet, dass wir als Träger die Infektionswege nach Möglichkeit unterbinden sollen: dafür ist uns der Betrieb der KiTas untersagt. Auf der anderen Seite wird vom Kultusministerium erwartet, dass wir möglichst viele Kinder in eine zulässige Notbetreuung aufnehmen sollen. Diesen Widerspruch zwischen epidemiologischer Notwendigkeit und Zwangslage der Familien, die auf eine Betreuung angewiesen sind, müssen wir Träger aushalten und werden gezwungen, hier auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen.

Nach einem Treffen der größeren KiTa-Träger in der Stadt Göttingen hat sich herausgestellt, dass die Träger und die Stadt selbst auf diese immense Herausforderung je nach den Gegebenheiten jedes Trägers unterschiedlich reagieren werden. Alle Träger sind sich jedoch darin einig, dass alle mit dieser äußerst unbefriedigenden Situation sehr verantwortungs­bewusst umgehen.

Im Kinderhaus stellt sich die Lage so dar, dass in etlichen KiTas die nach Verordnung zulässige Höchstgrenze an Kindern in der Notbetreuung erreicht und in einigen sogar überschritten wurde. Dieser Zustand zwingt uns in den Einrichtungen, in denen derzeit mehr Anmeldungen (inklusive der bereits z.Z. betreuten Kinder) als zulässige Plätze vorliegen, folgendes Verfahren anzuwenden:

  1. Ab dem 01.02.2021 werden alle Anmeldungen, die bisher bei uns eingegangen sind plus die, die noch bis zum 27.01.2021 12:00 Uhr bei uns eingehen, und die nach Prüfung grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben, neu bewertet. Wichtig: Alle, die bis dahin bereits eine Checkliste mit den erforderlichen Bescheinigungen des/der Arbeitgeber/s eingereicht haben, brauchen keine neue Checkliste einzureichen.
  2. Von allen Anspruchsberechtigten bekommen zunächst diejenigen einen Platz in der Notbetreuung, die nachweislich für die Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Patienten in Krankenhäusern und Pflegereinrichtungen notwendig sind.
  3. Danach bekommen, diejenigen einen Platz in der Notbetreuung, die bereits bis zum 22.01.2021 eine Checkliste eingereicht hatten, die anspruchsberechtigt sind und bisher nicht berücksichtigt werden konnten.
  4. Unter allen Übrigen werden die verbleibenden Plätze in der Notbetreuung ausgelost. Wenn Geschwisterkinder angemeldet sind und ein Geschwisterkind gelost wird, bekommt das/die andere/n Geschwisterkind/er automatisch einen Platz.
  5. Da kein rechtlicher Anspruch auf eine Notbetreuung besteht, ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
  6. Die Größe der Notbetreuungsgruppen wird auf das in der Verordnung des Landes zulässige Maß begrenzt. Aufnahmen darüber hinaus sind ausgeschlossen.
  7. Die Aufnahme in die Notbetreuung gilt bis zum Ende des verlängerten Lockdowns am 14.02.2021. Danach erfolgt eine neue Bewertung der bis dahin vorliegenden Anmeldungen (wenn der Lockdown verlängert werden sollte).
  8. Die Mitteilung über Veränderungen in der Notbetreuung ab dem 01.02.2021 erfolgt für diejenigen zentral vom Kinderhaus e.V., die ab diesem Datum keinen Platz in der Notbetreuung mehr haben bzw. ab diesem Datum in die Notbetreuung aufgenommen werden können. Alle anderen werden von den jeweiligen KiTas informiert.
  9. Anmeldungen für Notbetreuung, die nach dem 27.01.2021 12:00 Uhr eingehen, werden auf die Warteliste gesetzt.

Uns ist sehr bewusst, dass dieses Vorgehen mit Sicherheit nicht alle individuellen Ansprüche der Sorgeberechtigten erfüllen wird. Es verbietet sich daher von selbst, von Gerechtigkeit bei einer solchen Verteilung zu sprechen.

Wie appellieren an alle Eltern, dass sie sich angesichts dieser Situation die Frage zu stellen, ob es unbedingt notwendig ist, ihr Kind für eine Notbetreuung anzumelden. Ich bitte alle Eltern dringend darum, verantwortungsbewusst zu agieren und ihre Kinder für eine Notbetreuung nur dann anzumelden, wenn alle anderen Wege ausgeschöpft sind.

12.01.2021 NOTBETREUUNG IN UNSEREN KITAS

Seit der Ankündigung einer Notbetreuung auf dieser Homepage und der Ankündigung an die Eltern über die KiTas erreicht uns eine Flut von Anträgen auf Betreuung in einer der Notgruppen der KiTas. Wir sehen uns aus diesem Grunde gezwungen, an die uns vom Land mit der Verordnung vom 10.01.2021 gemachten Vorgabe zu erinnern:

„Bis zum Ablauf des 31. Januar 2021 ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten untersagt.  …Ausgenommen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen.  Die Notbetreuung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen...“

Kleine Gruppen heißt: in Krippengruppen maximal 8 Kinder, in Kindergartengruppen maximal 13 Kinder und in Hortgruppen maximal 10 Kinder. Geringfügige Überschreitungen sind zulässig, wenn die organisatorischen, räumlichen und personellen Voraussetzungen es erlauben.

Das Land Niedersachsen hat diese Verordnung erlassen, um Infektionsketten in der Corona-Pandemie wenn schon nicht zu stoppen, dann wenigstens einzudämmen. Das Ziel ist dabei, möglichst viele Kinder eben NICHT in der KiTa zu betreuen.

Wir müssen daher an dieser Stelle in aller Deutlichkeit auf folgendes hinweisen: Es handelt sich um eine NOTBETREUUNG, nicht um regulären Betrieb! Wir fordern alle Eltern auf, Anträge auf diese Notbetreuung wirklich NUR dann zu stellen, wenn ALLE anderen Möglichkeiten erschöpft sind, die eine Betreuung der Kinder zu Hause ausschließen. Wir appellieren DRINGEND an alle Eltern, die Verantwortung für die mit dieser wesentlichen Einschränkung des KiTa-Betriebes und des damit angestrebten Ziels ernst zu nehmen, um eine weitere Ausdehnung der Maßnahmen im aktuellen Lockdown verhindern zu helfen.

Aufgrund der Masse an Anmeldungen sahen wir uns schon gezwungen, in einzelnen Einrichtungen von der Überschreitung der zulässigen Gruppengrößen Gebrauch machen zu müssen, um Eltern entgegen zu kommen. Das Maß des Entgegenkommens ist bedauerlicherweise – nicht in allen – aber in einigen Einrichtungen, in denen weitaus mehr Anträge auf Notbetreuung als vorhandene Platzkapazitäten vorliegen, erschöpft. Wir mussten hier bereits Eltern, die wir nicht mehr aufnehmen können/dürfen, auf eine Warteliste setzen, soweit wir den Antrag grundsätzlich anerkennen konnten.

Hinweisen muss ich auch auf die Tatsache, dass es keinen ANSPRUCH auf die Aufnahme in eine Notbetreuungsgruppe gibt. Die auf der Homepage des Nds. Kultusministeriums veröffentlichten Antworten auf häufig gestellte Fragen dienen nur als Orientierungshilfe für Eltern, Träger und Kommunen. Die Entscheidung über die Aufnahme eines Kindes liegt allein beim Einrichtungsträger.

Die aktuelle Situation hat uns dazu veranlasst, folgende Regelung ab sofort in Kraft zu setzen: Alle, auch die bisherigen, Zulassungen zu einer Notbetreuungsgruppe werden befristet bis zum Auslaufen der derzeitigen Corona-Verordnung am 31.01.2021. Sollte die aktuelle Verordnung mit der Zulassung eines Notbetriebes über den 01.02.2021 hinaus verlängert werden, werden unter ALLEN bis dahin eingegangen Anmeldungen die vorhandenen zulässigen Plätze unter Ausschluss des Rechtsweges ausgelost. Diese Regelung betrifft alle KiTas, in denen mehr Anmeldungen als Plätze vorliegen und wir Eltern auf eine Warteliste setzen mussten. Die Auslosung findet statt unter ALLEN ANMELDUNGEN, vorausgesetzt, diese sind von uns aus zutreffenden Kriterien bereits bewilligt worden oder stehen auf der Warteliste. Insofern wird die Aussage auf dieser Homepage vom 07.01.2021 korrigiert. Sie findet statt, sobald uns eine evtl. Verlängerung der Regelungen des § 12 der Corona-Verordnung bekannt geworden sind.

Wir bitten alle Eltern, deren Kinder sich bereits jetzt in einer Notbetreuung befinden, sich auf dieses Vorgehen einzustellen.

07.01.2021 ORGANISATION DER NOTBETREUUNG AB DEM 11.01.2021

Nachdem am Nachmittag des 06.01.2021 den KiTa-Verbänden vom Nds. Kultusministerium das weitere Vorgehen für den Betrieb der KiTas erläutert wurde, haben sich die größeren freien Träger gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Göttingen heute Vormittag auf folgende Leitlinien für den ab nächsten Montag (11.01.2021) beginnenden Notbetrieb der KiTas verständigt:

  • Nach der noch zu erlassenden Verordnung des Landes Niedersachsen dürfen im Notbetrieb in Krippen maximal 8 Kinder, in Kindergärten maximal 13 Kinder und in Horten (sowie JuniorClubs) maximal 10 Kinder betreut werden. Eine Überschreitung dieser Grenzen ist nur im Einzelfall unter Berücksichtigung der räumlichen, personellen und organisatorischen Kapazitäten zulässig - der Kinderhaus e.V. wird diese Ausnahme jedoch vorläufig nicht anwenden.
  • Eine Notbetreuung kann von allen Sorgeberechtigten in Anspruch genommen werden,

wenn mindestens ein Elternteil (bzw. eine allein erziehende Person) in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist. Welche Berufszweige dazu gehören, wird das Nds. Kultusministerium auf seiner Homepage noch näher erläutern.

wenn pädagogischer Unterstützungsbedarf (insbesondere Sprachförderungsbedarf) besteht.

für Kinder, die im Sommer 2021 schulpflichtig werden.

bei individuellen Härtefällen (insbesondere Gefährdung des Kindeswohls), eine Entscheidung darüber, ob ein Härtefall vorliegt, trifft nicht die KiTa, sondern der Kinderhause.V.

  • Der Anspruch ist durch die überabeitete Checkliste für den Anspruch auf Notbetreung und einer zusammen damit einzureichenden Bestätigung des Arbeitgebers über die Notwendigkeit der persönlichen Arbeitserbringung nachzuweisen. Diese Checkliste ist bis spätestens zum 15.01.2021 per Post oder per EMail im Büro des Kinderhaus e.V., Hospitalstraße 7, 37073 Göttingen, EMail: info@khgoe.de, einzureichen. Über die Aufnahme in die Notbetreuung entscheidet der Kinderhaus e.V. in der Reihenfolge des Eingangs der Checklisten. Wenn die nach dieser Verordnung erreichten Höchstgrenzen für die Größe der einzelnen KiTa-Gruppen erreicht sind, werden die danach eingereichten Checklisten auf eine Warteliste gesetzt. Über eine evtl. Aufnahme entscheidet der Kinderhaus e.V., hier jedoch ausschließlich unter Zugrundelegung des Kriteriums "systemrelevante Berufszweige".
  • Für die Inanspruchnahme der Notbetreuung ab dem 11.01.2021 wird der volle monatliche Elternbeitrag fällig. Kinder, die in der ersten Januarwoche 2021 die KiTas besucht haben und ab dem 11.01.2021 keine Notbetreuung in Anspruch nehmen (wollen/können), bleiben beitragsfrei. Diese Regelung gilt zunächst für den Monat Januar 2021.

Sobald uns neue Erkenntnisse über das weitere Vorgehen oder eine mögliche Verlängerung des Notbetriebs in den KiTas vorliegen, werden wie alle KiTas und Sorgeberechtigten darüber informieren.

06.01.2021 KITAS AB DEM 11.01.2021 IM NOTBETRIEB

Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung und der MinisterpräsidentInnen der Länder vom 05.01.2021 und der Vorgaben der Nds. Landesregierung wechseln unsere KiTas ab Montag, den 11.01.2021 in eine Notbetreuung.

Die näheren Einzelheiten werden den KiTa-Trägerverbänden in einer Video-Konferenz heute Nachmittag mitgeteilt. Weitere Informationen werden an dieser Stelle veröffentlicht, sobald sie uns bekannt gemacht wurden. Anträge auf Notbetreuung werden z.Z. überarbeitet und werden hier möglichst umgehend eingestellt. Von telefonischen oder EMail-Anfragen wegen der Notbetreuung bitten wir bis zum 07.01.2021 Mittags abzusehen.

14.12.2020 ÖFFNUNG UNSERER KITAS WÄHREND DES LOCKDOWNS

Aufgrund des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der MinisterpräsidentInnen vom 13.12.2020 wird ab Mittwoch, den 16.12.2020, das öffentliche Leben in ganz Deutschland weitgehend stillstehen - der größte Teil der Geschäfte wird schließen, Dienstleistungen werden nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen. Auch der Kinderhaus e.V. wird sein zentrales Büro ab diesem Tag schließen. Die Regelungen im Einzelnen sind in dem Bund-Länder-Beschluss nachzulesen.

Für die Schulen und KiTas gibt es jedoch keine bundeseinheitlichen Regelungen – hier handeln die Bundesländer in eigener Verantwortung. Für Niedersachsen hat der Herr Kultusminister Tonne auf der Homepage des Ministeriums die folgende Stellungnahme eingestellt:

„…Die Schule [kann] effektiv heruntergefahren werden. Es gilt die Botschaft: Alle, die zu Hause bleiben können, sollen auch zu Hause bleiben und dort lernen. Dafür reicht es, das Fernbleiben der Kinder formlos per Telefon, Mail oder auf Papier gegenüber der Schule anzuzeigen. Damit ab Mittwoch die Schulen dann weitestgehend leer sind, werden alle Tests, Klassenarbeiten und Klausuren ab Mittwoch abgesagt. Für Versetzungen oder Abschlüsse zwingend notwendige Arbeiten müssen verschoben werden

Dessen unbenommen bleiben die Schulen für diejenigen geöffnet, die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben. Das ist eine schlanke Lösung, insbesondere für das Problem der Notbetreuung mit all ihren Nachteilen….

Bei den Kindertageseinrichtungen verfahren wir ähnlich wie im Schulbereich: Auch in den Krippen und Kitas sollen die Kontakte so weit wie möglich reduziert werden. Insbesondere durch die Verringerung der Mobilität durch das Wegfallen des Hinbringens und Abholens der Kinder kann ein entsprechender Beitrag geleistet werden.

Wir bitten daher: Wer es einrichten kann, soll seine Kinder zu Hause betreuen und so einen Beitrag zum Herunterfahren des öffentlichen Lebens leisten. Fahren Sie Ihre Kontakte herunter und beschränken Sie sich auf das Allernotwendigste! Das gilt auch bei der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote. Da es keine Kita-Pflicht gibt, können die Kinder einfach zu Hause bleiben.

Gleichwohl wissen wir, dass die Lage für Familien und insbesondere Alleinerziehende eine riesige Herausforderung ist. Daher bleiben auch die Kitas im Grundsatz geöffnet. Wer Not hat, kann seine Kinder in den Einrichtungen betreuen lassen. Dieser Weg ist einfacher für alle Beteiligten, als eine Notbetreuung zu organisieren. Hier würde sich sehr kurzfristig wieder die komplizierte Frage der Systemrelevanz von Berufsgruppen und sozialen Härtefällen stellen. Vor dem Hintergrund, dass die Kindertages­ein­richtungen keine Hotspots sind, ist die freiwillige Regelung sehr gut vertretbar. Wir gehen davon aus, dass die Eltern in Niedersachsen sehr verantwortungsvolle Entscheidungen fällen...“

Dieser dringenden Bitte schließen wir uns als Träger von KiTas und Kooperationspartner in den Grundschulen an. Bitte lassen Sie spätestens ab Mittwoch, den 16.12.2020, ihre Kinder zu Hause, wenn und soweit es Ihnen möglich ist. Die KiTas, die Ganztagsbetreuung und die JuniorClubs in den Grundschulen sind grundsätzlich geöffnet. Wir werden jedoch, wenn die Nachfrage nach einer Betreuung gering sein sollte, den Personaleinsatz in allen Einrichtungen herunterfahren.

07.12.2020 GEÄNDERTE CORONA-STRATEGIE DES GESUNDHEITSAMTES

Seit der letzten Novemberwoche gilt eine neue Kontaktverfolgungsstrategie des Gesundheitsamtes für KiTas und Schulen.

Neu an der Strategie ist, dass bei Auftreten eines Corona-Falles in der KiTa die Kategorisierung der Kontaktpersonen in der KiTa zwischen Gesundheitsamt und Leitung geklärt wird und so zielgenauer festgelegt werden kann, ob Gruppen in der KiTa oder die ganze KiTa betroffen sind und welche direkten Maßnahmen daraus abgeleitet werden müssen.

Eine Enrscheidung, ob die KiTa oder Teile davon bei Auftreten eines Corona-Falles geschlossen werden treffen immer der Träger Kinderhaus e.V. oder das Gesundheitsamt. Anordnung einer häuslichen Quarantäne trifft immer nur das Gesundheitsamt.

Vor einer behördlichen Anordung einer (Teil)Schließung der KiTa wird der Kinderhaus e.V. in Zweifelsfällen zur Minimierung eines Infektionsrisikos eine KiTa vorsorglich für den Zeitraum bis zur Klärung des weiteren Vorgehens (z.B. durch Testergebnisse) geschlossen halten, um Kinder und MitarbeiterInnen zu schützen.

Der Ablaufplan für die Vorgehensweise in einer KiTa des Kinderhaus e.V. wird in der rechts stehenden Grafik dargestellt.

 

21.10.2020 DARF MEIN KIND IN DIE KITA 2?

Um allen Eltern auch mit nicht-deutschsprachlichem Hintergrund einfach und klar verständlich zu machen, wie die Regularien sind, wenn ein Kind Krankheitssymptome hat, hat das Niedersächsische Kultusministerium dankenswerterweise fremdsprachliche Plakatvorlagen erstellt, die inzwischen in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen.

             
Plakat deutsch

Wir stellen diese gut strukturierten Plakate zum Ausdruck als pdf auch an dieser Stelle zur Verfügung. Bei Bedarf sind diese in unseren KiTas ausgehängt.

 

 

Plakat englisch Plakat türkisch Plakat rumänisch Plakat bulgarisch Plakat russisch Plakat arabisch Plakat
farsi

 

28.09.2020 DARF MEIN KIND IN DIE KITA?

Das Nds. Kultusministerium hat am 21.09.2020 die Leitlinien zum Umgang mit Krankheitssymptomen in der KiTa aktualisiert und diese erneut in einem einfachen und verständlichen Schaubild dargestellt, Dieses Schaubild definiert, wie KiTa und Eltern sich verhalten sollen, wenn ein Kind leichte oder schwerere Symptome einer Krankheit zeigt.

Wir bitten alle Eltern dringend, im Falle der hier exemplarisch gezeigten Symptome sich in Absprache mit der KiTa so zu verhalten, wie in diesem Schaubild schematisch dargestellt. Diese Bitte ist um so dringender, als die in der kälter werdenden Jahreszeit wie jedes Jahr zu erwartende "übliche" Krankheitswelle mit Husten, Schnupfen und grippalen Infekten vor der Tür steht. Bitte haben Sie immer im Auge, dass der Schutz der Gesundheit von Kindern und ErzieherInnen die gemeinsame Aufgabe von KiTa und Eltern ist. Die ausgefeiltesten Hygiene-Regeln nützen nichts, wenn niemand sich an sie hält!

   

31.08.2020 EMPFEHLUNGEN DES GESUNDHEITSAMTES

Um präventiv auf ein ansteigendes Infektionsgeschehen im Herbst und den mit dieser Jahreszeit regelmäßigen Anstieg von Erkältungskrankheiten bei Kindern (und Erwachsenen) reagieren zu können, hat uns das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen heute eine "Handreichung für Empfehlungen und Handlungshilfen für den Bereich der Kindertagesstätten an das aktuelle, regionale Infektionsgeschehen" zur Verfügung gestellt, die auch von den KiTa-Trägern in der Stadt sehr gewünscht wurde.

Diese Handreichung und die schematische Darstellung zum "Umgang mit Krankheits- bzw. Erkältungssymptomen bei Kindern in Kindertageseinrichtungen" bilden die Richtschnur für das Handeln in unseren KiTas für die nächsten Monate. Wir haben diese Dokumente in allen unseren Einrichtungen zur Einsicht für alle Eltern ausgelegt.

31.07.2020 - RÜCKKEHR AUS EINEM URLAUB IN RISIKOGEBIETEN

Spät, aber hoffentlich nicht zu spät, haben sich die Behörden der Frage gewidmet, was passiert eigentlich, wenn Menschen nach der weitgehenden Aufhebung der Reisebeschränkungen in den Urlaub in sog. Risikogebiete fahren, also dorthin, wo die Infektionszahlen der CoViD19-Pandemie noch (sehr) hoch sind, und vor allem, was passiert, wenn diese Menschen zurück nach Deutschland kommen und sich womöglich im Urlaub infiziert haben? Inzwischen wird es ja (vermutlich) verpflichtende Corona-Tests auf den deutschen Flughäfen geben, aber was ist mit Reisenden, die per Auto, Bus oder Bahn wieder einreisen?

Da am 03.08.2020 in unseren KiTas nach der in diesem Jahr verkürzten Schließzeit der Betrieb wieder beginnt, stehen wir ebenfalls vor der Frage, wie können wir das Risiko zumindest minimieren, wenn Kinder nach dem Urlaub mit ihren Eltern in solchen Risikogebieten wieder in die KiTa kommen? Uns ist klar, dass wir das Infektionsrisiko nicht komplett ausschließen können.

Nach den gültigen Vorschriften des Landes Niedersachsen müssen Personen, die sich länger als 48 Stunden in einem vom Robert-Koch-Institut klassifizierten Risikogebiet aufgehalten haben (hier finden Sie eine täglich aktualisierte Liste der Risikogebiete) und die keinen älter als 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können, für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden.

Da wir nicht davon ausgehen können, dass dieses allgemein bekannt und allen bewusst ist, werden wir ab Montag, den 03.08.2020 von allen Eltern eine eidesstattliche Versicherung verlangen, in der erklärt wird, dass kein Aufenthalt in einem Risikogebiet vorgelegen bzw. dieser Aufenthalt nicht länger als 48 Stunden gedauert hat, oder das entweder 48 Stunden vor der Ausreise aus einem Risikogebiet oder bei der Wiedereinreise nach Deutschland ein Corona-Test durchgeführt wurde, dessen Ergebnis negativ war - das Testergebnis muss vorgelegt werden.

Das Formular der eidesstattlichen Versicherung wird Ihnen in der KiTa ausgehändigt oder Sie können es hier herunterladen und bereits vor dem Besuch der KiTa ausfüllen. Die Vorschriften des Landes Niedersachsen finden Sie hier in der FAQ-Liste zur Coronavirus-Pandemie.

24.07.2020 - EINSTIEG IN DEN REGELBETRIEB DER KITAS AB DEM 01.08.2020

Das Kutusministerium hat am 24.07.2020 den Leitfaden "KiTa in Corona-Zeiten 2.0" veröffentlicht, in dem drei Szenarien abgebildet sind, die einen KiTa-Betrieb unter den Bedingungen von Corona festlegen. Szenario A beschreibt darin den ab dem 01.08.2020 beginnenden Regelbetrieb in allen KiTas des Landes, allerdings mit einigen Besonderheiten.

Grundsätzlich gelten ab sofort wieder alle Vorgaben des Nds. Kindertagesstättengesetzes (KiTaG), insbesondere die Verpflichtung zur Einhaltung des Personalstandards. Ebenfalls ist die in der jeweiligen Betriebserlaubnis festgelegte Öffnungszeit zu einzuhalten. Alle konzeptionellen Bildungsangebote in den KiTas sind wieder zu gewährleisten. Es gibt jedoch eine Übergangsfrist bis zum Ende der Herbstferien, in der der Fachkraftschlüssel nicht unbedingt eingehalten werden muss, sollte es corona-bedingt zu Personalausfällen von Fachkräften kommen. In diesem Fall können auch nicht-pädagogische Betreuungskräfte zur Aufrechterhaltung des Betriebes eingesetzt werden.

Es dürfen wieder gruppenübergreifende bzw. offene Angebote gemacht werden, die Räumlichkeiten der KiTa können wieder von allen Kindern gemeinsam genutzt werden, PraktikantInnen dürfen wieder beschäftigt werden. Während der Eingewöhnungszeit darf ein Elternteil die Kinder in der KiTa begleiten, soll während der Anwesenheit in der KiTa jedoch eine Maske tragen. Bei Auftreten von eindeutigen Krankheitssymptomen bei Kindern (Fieder oder Luftnot) dürfen diese nicht in der Einrichtung betreut werden - bei leichten Krankheitssymptomen gelten weiterhin die Regelungen zu den sog. "banalen Infekten". Beschäftigte mit Krankheitssymptomen dürfen nicht eingesetzt werden. Das gilt für Kinder und Beschäftigte ebenfalls bei Kontakt zu infizierten Personen.

Sollte es landesweit oder regional zu erhöhten Infektionszahlen kommen, der einen Regelbetrieb nach diesem Szenario A nicht mehr zulassen, wird die Betreuung auf einen eingeschränkten Betrieb wie in der Zeit vor dem 01.08.2020 zurück gefahren, Diese ist in dem Leitfaden unter Szenario B ausführlich beschrieben.

Sollte es einen größeren Ausbruch an Infektionen entweder landesweit oder auch regional geben (als Beispiel kann der Ausbruch in Gütersloh bei Tönnies gelten) und das Gesundheitsamt die Schließung der KiTas und eine Untersagung des Betriebes anordnen, muss es zu einer Notbetreuung kommen, die in Szenario C beschrieben ist und die dem entspricht, wie es im Kinderhaus e.V. vor dem 22.06.2020 geregelt war: eine Notbetreuung in kleinen Gruppen.

Mit gleichem Datum wurde außerdem ein angepasster Rahmen-Hygieneplan für Kindertagesbetreuung veröffentlicht, der unbedingt zu beachten ist und in unseren Einrichtungen auch zur Einsicht ausliegt. Insbesondere ist hier der Ausschluss eines Kindes von der Betreuung und einzuhaltende Meldepflichten der KiTas und der Erziehungsberechtigten bei Verdacht auf oder Vorliegen einer Erkrankung mit CoViD19 geregelt.

20.07.2020 - LAND PRÄZISIERT DEN UMGANG MIT ERKRANKTEN KINDERN IN DER KITA

Nachdem am 22.06.2020 der eingeschränkte Betrieb in der KiTa unter Einhaltung des vom Land vorgebenen Rahmenhygieneplans gefahren wird, gibt es große Unsicherheiten, wie mit Kindern verfahren werden soll, die in die KiTa kommen und bestimmte Symptome wie z.B. Schnupfen oder Husten aufweisen, die harmlos sein oder auch auf eine Infektion mit CoViD19 hinwiesen können.

Das Kultusministerium des Landes hat am Wochenende in seiner Liste der "Fragen und Antworten zum eingeschränkten Betrieb an Kindertageseinrichtungen" nun folgenden aktuellen Hinweis dazu veröffentlicht:

"Dürfen erkrankte Kinder in die Betreuung kommen?

Es dürfen grundsätzlich nur gesunde Kinder betreut werden. Dabei stehen die Fachkräfte aber häufig vor einem Problem: Welches Kind erfreut sich einer vollständigen Gesundheit, ist frei von Allergien oder anderen körperlichen Beschwerden? Bei der Beurteilung, ob ein Kind betreut werden darf, geht es um von Mensch zu Mensch übertragbare Infektionskrankheiten. Namentlich soll die Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) verhindert werden.

Daher gilt Folgendes:

Die Betreuung eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung ist zulässig, wenn das Kind lediglich einen banalen Infekt ohne Fieber hat – etwa einen banalen Schnupfen oder/und nicht trockenen Husten – und keinen Kontakt zu an COVID-19 erkrankten oder SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen in den letzten 14 Tagen hatte.

Nach einem banalen Infekt mit Fieber kann ein Kind wieder in die Betreuung aufgenommen werden, wenn es mindestens 24 Stunden fieberfrei ist und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu an COVID-19 erkrankten oder SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen hatte. Die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests des Kindes oder einer ärztlichen Bescheinigung nach einer Schnupfen-/Erkältungserkrankung durch einen Arzt ist nicht erforderlich.

Die Erziehungsberechtigten sind verantwortlich dafür, dass ein Kind fieberfrei zur Einrichtung geht und in den letzten 14 Tagen keine Kontakte zu an COVID-19-erkrankten oder SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen hatte. Bei Vorliegen banaler Infekte bestätigen die Eltern schriftlich die beiden vorgenannten Punkte. Die Dokumentation ist in der Einrichtung 3 Wochen aufzubewahren.

Ein tägliches „prophylaktisches“ Fiebermessen der Kinder in der Kindertageseinrichtung ist nicht zielführend. Jedenfalls aber wäre vorab eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten einzuholen. Besser ist es, ggf. im konkreten Verdachtsfall Fieber zu messen, die Erziehungsberechtigten zu informieren und das Kind bei Anzeichen für eine schwere Infektion abholen zu lassen."

Ergänzend zu diesen Hinweisen auf der Homepage des Kultusministeriums erreichte uns heute auch eine "Interimsempfehlung des NLGA zum Vorgehen beim Auftreten von banalen respiratorischen Erkrankungen in Kindergemeinschaftseinrichtungen". Die hier ausgesprochenen Empfehlungen gelten auch für die Einrichtungen des Kinderhaus e.V. als Richtschnur.

23.06.2020 - ELTERNBEITRÄGE AB JUNI 2020

Für alle Einrichtungen des Kinderhaus e.V. gelten in Absprache mit den größeren Trägern in der Stadt Göttingen für bzw. ab Juni 2020 folgende Regelungen:

  • Kinder, die KEINE Notbetreuung bis zum 21.06.2020 in Anspruch genommen haben, zahlen für Juni KEINEN Beitrag. Gleiches gilt für Kinder, die den eingeschränkten Betrieb der KiTas ab dem 22.06.2020 NICHT in Anspruch nehmen.
  • Kinder, die im Juni die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, zahlen den vollen Beitrag für Juni. Dies gilt inklusive der Inanspruchnahme des eingeschränkten Betriebes ab dem 22.06.2020. Für Juli wird dann wieder der volle Beitrag fällig.
  • Kinder, die im Juni ausschließlich den eingeschränkten Betrieb ab dem 22.06.2020 in Anspruch genommen haben, zahlen ein Drittel des regulären Beitrages für Juni. Ab Juli wird ebenfalls der volle Beitrag fällig.

Die Zahlungspflicht besteht unabhängig von der Anzahl der in Anspruch genommenen Tage und der täglichen Dauer der Betreuung. Für Kinder, die das dritte Lebensjahr vollendet haben, entfällt der Zusatzbeitrag, wenn die tägliche Betreuungszeit nicht mehr als acht Stunden betragen hat. Dies gilt für Notbetreuung und eingeschränkten Betrieb. Das Essensgeld für die Monate Juni und Juli wird nach denselben Kriterien fällig.

Der Einzug des Beitrages für Juni 2020 erfolgt Anfang Juli, der Einzug für Juli 2020 erfolgt regulär in der 28. Kalenderwoche.

16.06.2020 - EINGESCHRÄNKTER BETRIEB DER KITAS AB DEM 22.06.2020

Die Nds. Kultusminister hat in einer Pressemitteilung vom 10.06.2020 angekündigt, dass die bisherige Notbetreuung in den KiTas zum 22.06.2020 beendet wird und der Übergang in einen eingeschränkten Betrieb beginnt. Nach einer Videokonferenz mit den kommunlen Spitzenverbänden und den Verbänden der KiTa-Träger von gestern ist diese Planung nun bestätigt worden.

Was bedeutet dieser Übergang konkret? Hier die wesentlichen Aussagen:

1. Die Notbetreuung endet, es entfällt die individuelle Prüfung anhand von Checklisten für die Aufnahme in eine Betreuung der KiTa. Es ist allen Kindern, die in der jeweiligen KiTa einen Platz haben, ein Betreuungsangebot zu machen. Allerdings steht dieses immer noch unter der Maßgabe, dass ein Rechtsanspruch nicht besteht. Ziel bleibt, dass der Regelbetrieb ab dem 01.08.2020 wieder aufgenommen werden soll.

2. Der Umfang der Betreuung kann "unter Berücksichtigung der räumlichen, personellen und organisatorischen Kapazitäten und unter Berücksichtigung des Betreuungsbedarfs" zeitlich auf die Zeiten während des Regelbetriebes ausgeweitet werden. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel und die Qualifikationsanforderungen nach dem Nds. Kindertagesstättengesetz (KiTaG) bleiben weiterhin ausgesetzt.

3. Dem Rahmenhygieneplan KiTas des Landes Niedersachsen ist weiterhin nachzukommen, so sind z.B. offene Gruppenkonzepte untersagt und es ist eine räumliche oder zeitliche Trennung der Nutzung der KiTa durch einzelne Gruppen erforderlich.

Grundlage dieser Regelungen ist der inzwischen veröffentlichte neue § 1b der "Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus", gültig ab dem 22.06.2020.

Da die Personalressourcen in den KiTas aufgrund der Auswirkungen der Pandemie noch nicht vollständig zur Verfügung stehen (Stichwort Risikogruppen), ist klar, dass eine Rückkehr zur Normalität wie vor der Krise auf jeden Fall noch nicht erfolgen kann. In einer Diskussion mit allen größeren Trägern in der Stadt gab es eine Verständigung darauf, dass in dem Fall, dass in einer KiTa nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht, nicht die Qualität leiden soll, indem z.B. eine Fachkraft mit 15 Kindern in der Krippe arbeitet, sondern dass dann Abstriche an den angebotenen Betreuungszeiten gemacht werden sollten, die mit dem vorhandenen Personal verantwortungsvoll noch abgedeckt werden können, auch wenn dies möglicherweise zu einer Einschränkung im Verglich zur bisher praktizierten Notgruppenbetreuung führt.

Dieses Vorgehen wird nach einer Verständigung mit allen unseren KiTa-Leitungen im Kinderhaus praktiziert werden. Da die Personalressourcen in den einzelnen KiTas allerdings sehr unterschiedlich zur Verfügung stehen, wird es von KiTa zu KiTa unterschiedliche, individuelle Lösungsansätze geben. Die KiTas werden Ihnen noch getrennt mitteilen, welche Zeiten bzw. welche Modalitäten der Betreuung ab nächsten Montag angeboten werden können.

Als Träger begrüßt der Kinderhaus e.V. ausdrücklich den Weg einer weiteren Öffnung. Wir wissen, dass die vergangenen 13 Wochen für viele Familien einen immensen Kraftakt bedeutet haben - einerseits die Verpflichtung, einer Arbeit nachzugehen zu müssen, und andererseits sich in einem guten Sinne um die eigenen Kinder sorgen zu wollen, und das vielfach unter dem Druck eines möglichen Jobverlustes. Wir begrüßen diesen Weg aber nicht zuletzt im Sinne aller Kinder, die eine gefühlte Ewigkeit ohne ihre SpielkameradInnen und Freunde auskommen mussten - sie standen bisher viel zu wenig im Fokus und sollen nicht die Opfer dieser pandemischen Systemkrise werden.

Uns ist jedoch auch bewusst, dass die Umsetzung dieser Vorgaben eine Gratwanderung zwischen der notwendigen Öffnung der KiTas und dem Schutz vor einem Infektionsrisiko ist. Bitte bedenken Sie bei aller scheinbaren neuen Normalität, dass diese Pandemie noch nicht vorbei ist, und dass es der verantwortungsvollen Miwirkung aller bedarf, den für unsere Stadt bisher so glimpflichen Verlauf nicht zu gefährden. Bitte halten Sie sich daher strikt an die Hygieneregeln und beachten Sie bitte auch, dass es in dieser Situation einen noch strengeren Maßstab für den Ausschluss kranker Kinder von der Betreuung bei Auftreten von Krankheitssymptomen geben muss. Kinder dürfen auch dann nicht betreut werden, wenn Familienangehörige nachweislich an CoViD19 erkrankt sind, sich in Quarantäne befinden oder Krankheitssymptone aufweisen.

Wir hoffen, dass die Öffnung der KiTas nicht dazu führt, dass das Infektionsrisiko wieder steigt - und dass der Übergang in den Regelbetrieb zum 01.08.2020 wirklich erfolgen kann.

02.06.2020 - SCHLIESSUNG ALLER SCHULEN BIS ZUM 07.06.2020

Aufgrund des massiven Corona-Ausbruchs am Wochenende vor Pfingsten sind inzwischen in Stadt und Landkreis Göttingen über 200 Menschen als mit dem Virus infiziert getestet worden. Als präventive Vorsichtsmaßnahme hat daher der Krisenstab für Stadt und Landkreis angeordnet, dass sämtliche Schulen im Stadtgebiet und einige Schulen in der näheren Umgebung bis Sonntag, den 07.06.2020. geschlossen bleiben, um ein weitergehendes Ansteckungsrisiko zu minimieren. Das betrifft auch die Notbetreuung an den Schulen UND die Notbetreuungsgruppen im Ganztag.

Wir bitten alle Eltern, die Kinder in unseren Notbetreuungsgruppen haben, ihre Kinder auf jeden Fall zu Hause zu lassen! EINE BETREUUNG FINDET NICHT STATT! Die Schulen und unsere KollegInnen vor Ort werden versuchen, mit Ihnen telefonisch Kontakt aufzunehmen und Sie über das weitere Vorgehen informieren.

Sobald uns weitere aktuelle Informationen vorliegen, werden diese hier veröffentlicht. Die Grundlage der Schließung können Sie auf der Homepage der Stadt Göttingen hier nachlesen.

25.05.2020 - SOMMERSCHLIESSZEIT IM KINDERHAUS e.V. WIRD VERKÜRZT

Die Sommerschließzeit in den Einrichtungen des Kinderhaus wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausnahmsweise verkürzt. Definitiv geschlossen haben alle KiTas im Zeitraum vom 27.07.2020 bis zum 31.07.2020, die ursprünglich geplanten Schließzeiten eine Woche davor und eine Woche danach entfallen.

Die Verkürzung der Sommerschließzeit erfolgt vor allem im Interesse aller Eltern, deren Kinder in Einrichtungen des Kinderhaus e.V. betreut werden, und die zum allergrößten Teil bereits bis jetzt (Mitte Mai 2020) nicht unerhebliche Teile ihres Jahresurlaubes 2020 einsetzen mussten, um die Betreuung ihrer Kinder zu Hause gewährleisten zu können. Es ist den Eltern nicht zuzumuten, in einer solchen Ausnahmesituation wie der derzeitigen Pandemie auf einer Sommerschließzeit in dem bisherigen Umfang zu bestehen.

Außerdem hatte sich nach einer Besprechung der größeren KiTa-Träger in der Stadt Göttingen (Stadt, ev. Kirche, Kinderhaus e.V., kath. Kirche, Studentenwerk, AWO, ASC) herausgestellt, dass die große Mehrzahl dieser Träger ihre bisher geplanten Sommerschließzeiten aus dem gleichen Grund ebenfalls auf eine Woche verkürzen werden.

19.05.2020 - MASKENPFLICHT AUFGEHOBEN

Die vom Krisenstab der Stadt und des Landkreises Göttingen am 24.04.2020 erlassene Allgemeinverfügung zum verpflichtenden Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist für die über die "Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie" des Landes weiter gefassten Bereiche aufgehoben worden.

Das betrifft insbesondere den Bereich der Schulen, wo bisher auf Schulgrundstücken und auf den Fluren das Tragen einer Maske verpflichtend war, und für die Bring- und Abholsituation in den Notbetreuungsgruppen der KiTas.

Begründet wird diese Aufhebung damit, dass die "pauschalen Vorgaben ... dem regional sehr unterschiedlichen Infektionsgeschehen beziehungsweise den spezifischen örtlichen Bedingungen nicht mehr gerecht" werden.

Obwohl keine Pflicht zum Tragen einer Maske mehr besteht, wird sie weiterhin empfohlen, um die bisherigen Schutzmaßnahmen nicht zu gefährden und nach Möglichkeit andere Menschen zu schützen. Dieser Empfehlung schließt sich der Kinderhaus e.V. an und bittet alle Eltern und ErzieherInnen, die bisherigen Regelungen in der Bring- und Abholsituation weiter einzuhalten. Für unsere Kooperationschulen im Ganztag bitte ich alle unsere MitarbeiterInnen, sich den von der Schule aufgestellten Empfehlungen zum Tragen einer Maske anzupassen.

13.05.2020 - AUSWEITUNG DER NOTBETREUUNG

Am letzten Wochenende hat die Nds. Landesregierung sehr spontan den vorher angekündigten Zeitrahmen zur Lockerung der Auflagen in der Notbetreuung in Kindertagesstätten geändert. Nach der am 09.05.2020 veröffentlichten Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie können die Notbetreuungsbetreuungsgruppen beginnend ab dem 11.05.2020 vermehrt Kinder aufnehmen, und zwar

  1. bis zu 8 Kinder in Krippengruppen (1-3 Jahre)
  2. bis zu 13 Kinder in Kindergartengruppen (3-6 Jahre)
  3. bis zu 10 Kindern in Hortgruppen (auch JuniorClubs - 6-14 Jahre).

Gleichzeitig wurden per Verordnung auch die biher nur in einer FAQ-Liste geregelten Kriterien zur Aufnahme von Kindern in diese Notbetreuung verändert. Danach dient die Notbetreuung dazu, Kinder aufzunehmen,

  1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
  2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht
    sowie
  3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 NSchG werden.

Zusätzlich zu den Notbetreuungsgruppen können die Träger für die im nächsten Schuljahr schulpflichtigen Kinder eine zeitlich und räumlich getrennte Förderung in kleinen Vorschulgruppen anbieten. Wie dies von den Einrichtungsträgern gwährleistet werden kann, die ihre eigenen Beschäftigten, die zu den sog. Risiokgruppen nach der Definition des RKI zählen, nach Möglichkeit dadurch schützen sollen, dass sie sie nicht dem direkten Kontakt mit Kindern in der Betreuungssituation aussetzen sollen, bleibt nicht nur diesen schleierhaft. Aus diesem Grund und auch weil in den allermeisnten KiTas einfach die Räume dafür fehlen, wird der Kinderhaus e.V. von der Einrichtung getrennter Gruppen nur für Vorschulkinder absehen.

Alle Vorgaben für die Notbetreuung gelten weiterhin mit der Einschränkung, dass diese "unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen" ist.

Nach einer Übereinkunft der in der Stadt Göttingen tätigen (größeren) Träger von Kindertageseinrichtungen werden die bisher angewandten Kriterien der Aufnahme in die Notbetreuung vorrangig weiter angewendet, sie werden ergänzt um das Kriterium der Schulpflicht im kommenden Schuljahr.

07.05.2020 - ELTERNBEITRÄGE IM MAI 2020

Nachdem für den April 2020 generell keine Elternbeiträge (einschließlich Essensgelder) eingezogen wurden, gilt für den Monat Mai 2020 nun folgende Regelung:

Für Kinder, die KEINE Notbetreuung in Anspruch nehmen (können), werden grundsätzlich KEINE Elternbeiträge erhoben.

Für Kinder, die in einer der Notbetreuungsgruppen aufgenommen worden sind, wird ein Elternbeitrag in Höhe von 50% des regulären Beitrages, der für den Monat März fällig war, erhoben. Dieser Beitrag wird unabhängig von der Anzahl der in Anspruch genommenen Tage bzw. der täglichen Dauer der Notbetreuungsgruppen fällig. Der Einzug dieser reduzierten Elternbeiträge erfolgt zum Zeitpunkt des Einzuges für den Juni 2020.

In welcher Höhe Elternbeiträge für den Monat Juni (und Folgemaonate) erhoben werden, wird rechtzeitig vorher entschieden und bekannt gegeben.

Ein Essensgeld wird zum derzeitigen Zeitpunkt nicht in Rechnung gestellt, da die Belieferung der KiTas mit Essen seit em 16.03.2020 bis auf Weiteres ausgesetzt ist. Sollte sich hieran etwas ändern, werden wir darüber rechtzeitig informieren.

06.05.2020 - ZENTRALES BÜRO ÖFFNET WIEDER ZUM 18.05.2020

Zum 18.05.2020 wird unser zentrales Büro in der Hospitalstraße 7 wieder zu den üblichen Bürozeiten, Montags bis Freitags 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr, öffnen. Für den Besuch gelten die allgemeinen Abstandsregeln und ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

30.04.2020 - DOCH KEINE MASKENPFLICHT IN DER NOTBETREUUNG

Die Stadt Göttingen hat uns gestern Abend mitgeteilt, dass die Verpflichtung zum Tragen einer Schutzmaske ab sofort nun doch nicht für die über sechsjährigen Kinder und die Beschäftigten in den Notbetreuungsgruppen einer Kindertageseinrichtung gilt. Die Beschäftigten sind von uns entsprechend informiert worden und werden die Eltern darauf hinweisen.

Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes soll in der nächsten Woche entsprechend geändert werden.

Weiterhin gilt jedoch die Pflicht zum Tragen einer Maske für Beschäftigte und Eltern in der Bring- und Abholsituation einer KiTa.

Abweichend von der Aufhebung der Maskenpflicht in Kindetageseinrichtungen gilt für die Notbetreuungsgruppen des Kinderhaus e.V. in Horten und JuniorClubs, dass in diesen von Kindern und Beschäftigten weiterhin eine Schutzmaske getragen werden muss. Hintergrund dieser Vorgabe ist, dass in Schulen eine generelle Maskenpflicht außerhalb des regulären Unterrichts besteht. Diese Vorgabe gilt natürlich auch für den außerunterrichtlichen Bereich der Schule im Ganztag - es wäre absurd, wenn im Bereich der Jugendhilfe um 15:30 plötzlich alle die Masken absetzen könnten. Hier ist es sinnvoll, ein einheitliches Verhalten zu demonstrieren.

28.04.2020 - MASKENPFLICHT IN NOTBETREUUNG

Wie erst heute Morgen bekannt wurde, und im Gegensatz zu den noch immer auf der Homepage des Nds. Kultusministeriums veröffentlichten "Fragen und Antworten zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen"*, hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen am 24.04.2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der das Tragen einer "textile[n] Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung" für die "Betreuung hilfebedürftiger Personen und Minderjähriger" verpflichtend vorgeschrieben wird. Die gleiche Verpflichtung gilt für die Begleitung und das Abholen von Kindern in und aus der Notbetreuung. Außerdem gilt die Maskenpflicht für alle Personen ab Vollendung des sechsten Lebensjahres, die eine Notbetreuung besuchen.

Folge dieser Verfügung ist, dass die MitarbeiterInnen in unseren Notbetreuungen ab heute verpflichtet sind, mindestens einfache Masken aus Stoff (die Kanzlerin nennt sie "Community-Masken") zu tragen. Auch die Kinder, die bereits sechs Jahre oder älter sind, müssen diese Maske tragen - das betrifft vor allem unsere Notbetreuungsgruppen in den Schulen bzw. JuniorClubs.

Ich möchte alle Eltern von Kindern, die die Notbetreuungen besuchen, zum einen darum bitten, ihre Kinder darauf vorzubereiten, dass die vertrauten Bezugspersonen ihnen nun mit einer Maske vor dem Gesicht begegnen (vielleicht kann so etwas ja eher spielerisch angegangen werden...?), außerdem bitte ich die Eltern von über sechsjährigen Kindern, das Tragen der Masken mit ihnen für den Besuch der Notbetreuung zu üben, und zum Schluss möchte ich dringend darum bitten, dass auch die Eltern beim Bringen und Abholen der Kinder eine solche Community-Maske nach der Vorgabe der obigen Verfügung tragen. Vielen Dank.

* Hier heißt es:
Besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes für die Kinder und die Fachkräfte?
Nein, es besteht keine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes. Bei der Entscheidung über das Tragen eines Mundschutzes ist auch zu berücksichtigen, dass kleine Kinder den direkten Kontakt mit den Fachkräften benötigen und häufig auch auf die Wahrnehmung der Mimik und des Ausdrucks der Fachkräfte angewiesen sind, um eine vertrauensvolle Beziehung herzustellen und Gesprochenes einordnen und verarbeiten zu können.
19.04.2020 - KITAS BLEIBEN WEITER GESCHLOSSEN

Das Nds. Kultusministerium hat am Donnerstag, den 16.04.2020 durch eine Pressemitteilung des Kultusministers bekannt gegeben, dass die KiTas abgesehen von einer Notbetreuung bis zum Beginn der Sommerferien (16.07.2020) geschlossen bleiben. In einer weiteren Presseerklärung vom 17.04.2020 heißt es seitens des Ministers nun allerdings, dass dies nur "vorerst" gelte, die weiteren Planungen würden im 2-Wochen-Rhythmus überprüft und bewertet. Vorerst bedeutet mit Berufung auf den § 1a Abs. 4 der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 17. April 2020, dass der Betrieb der Einrichtungen zunächst bis zum 06.05.2020 untersagt ist.

Ab Montag, den 20.04.2020 ist die Notbetreuung ausgeweitet worden auf eine Reihe von (exemplarisch) bezeichneten Berufsgruppen. Auch ist die Härtefallregelung für eine Aufnahme um weitere Kriterien ergänzt worden. Grundlage dieser Ausweitung ist der § 1a Abs. 2 Satz 4 der o.g. Verordnung. Hier heißt es, dass "mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig" sein muss.

Nach einer Besprechung der KiTa-Träger mit der Jugendverwaltung der Stadt Götingen gibt es eine gemeinsame Linie für die Aufnahme in die Notbetreuung insofern, dass neben der bisherigen Berücksichtigung von Kindern, von denen mindestens ein Elternteil einem sog. kritischen Infrastrukturbereich (s.u. die Mitteilung vom 16.03.2020) tätig ist, nun auch in absteigender Reihenfolge berücksichtigt werden können:

  • Kinder aus schwierigem sozialen Umfeld
  • Kinder von berufstätigen allein Erziehenden
  • Kinder von Eltern, die beide berufstätig sind und denen mindestens ein Elternteil in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist

Die Vorgabe für den Umfang der Notbetreuung wird insoweit verändert, dass maximal 5 Kinder pro Gruppe betreut werden sollen. Die gesetzlichen Vorgaben des KiTaG müssen dabei nicht zwingend eingehalten werden.

Eltern, die ihren Anspruch anmelden wollen, werden wie bisher gebeten, die Checkliste für die Selbsteinschätzung auf Anspruch einer Notbetreuung im Büro des Kinderhaus e.V., Hosiptalstraße 7, 37073 Göttingen oder per EMail an info@khgoe.de einzureichen. Nach wie vor ist zwingende Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Notbetreuung, dass zuvor sämtliche alternative Betreuungsmöglichkeiten geprüft worden sind und uns eine schriftliche Bestätigung vorliegt, dass keine andere Betreuung gefunden werden konnte. Eine Entscheidung über die Inanspruchnahme trifft der Kinderhaus e.V. als Träger.

Wir sind als Träger der Einrichtungen weiterhin angehalten, die Anfragen nach Notbetreuung äußerst restriktiv zu handhaben, um das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus nach wie vor so gering wie möglich zu halten. Ein (Rechts-)Anspruch auf eine Notbetreuung besteht nicht! Dies hat der Kultusminister in einem Gespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden in Niedersachsen am 20.04.2020 noch einmal ausdrücklich bekräftigt. Unser Appell an alle Eltern in unseren KiTas, die eigene Verantwortung für das Wohl aller im Auge zu behalten, gilt uneinschränkt weiter.

18.04.2020 - ZENTRALES BÜRO BLEIBT WEITER GESCHLOSEN

Da die Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit bis mindestens zum 06.05.2020 weiter in Kraft bleiben, bleibt auch unser zentrales Büro in der Hospitalstraße 7 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ab Montag, den 20.04.2020 sind wir Montags bis Freitags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr wieder verlässlich telefonisch zu erreichen. Ihre Anliegen können Sie natürlich auch weiterhin per EMail an info@khgoe.de an uns loswerden.

Bleiben Sie gesund und passen Sie weiter auf sich auf!

14.04.2020 - ÜBERRASCHUNG IN DER NOTBETREUUNG

Eine gelungene Überraschung stellte die Aktion des Rotary-Clubs Götttingen-Sternwarte dar. In der Woche vor Ostern wurden verschiedene KiTas, die für Kinder von Eltern in den sog. kritischen Infrastrukturbereichen ein Notbetreuung in den KiTas anbieten, mit einem Spiele-Paket, zusammengestellt von der Spieleburg in Göttingen, beschenkt.

Der Rotary-Club möchte mit dieser Aktion zum einen den ErzieherInnen, die für die Kinder in der Notbetreuung da sind, herzlich danken und so einen kleinen Beitrag für ein wenig mehr Abwechslung und Beschäftigung für die Kinder und Erzieher in Ihrer Einrichtung leisten. Gleichzeitig möchte er auch den Göttinger Einzelhandel unterstützen, dem durch die gegenwärtige Situation ja die Kundschaft wegbricht. Ein - wie ich finde - in beide Richtungen gelungenes Projekt.

Vom Kinderhaus e.V. wurden drei KiTas berücksichtigt: die KiTa MPI Am Faßberg, die KiTa Bunsenstraße und die KiTa Nonnenstieg.

Auch von dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Rotary-Club. Einige Bilder von der Übergabe der Pakete gibt es hier.

20.03.2020 - BÜROSCHLIESSUNG BIS VORAUSSICHTLICH ZUM 18.04.2020

Auch der Kinderhaus e.V. wird als Vorsichtsmaßnahme gegen eine Übertragung der Infektionswege das zentrale Büro in der Hospitalstraße 7 bis voraussichtlich zum 18.04.2020 schließen.

Wir bitten alle Eltern uns ihre Anliegen am Besten per EMail (info@khgoe.de) mitzuteilen - die telefonische Erreichbarkeit können wir u.U. nicht immer gewährleisten.

Allen Eltern, die bereits von einer KiTa eine Zusage für einen Betreuungsplatz erhalten haben, sichern wir zu, dass dieser Platz sicher ist. Die Versendung der Betreuungsverträge kann sich bedingt durch die aktuelle Situation verzögern.

19.03.2020 - ERSTATTUNG VON ELTERNBEITRÄGEN

Uns erreichen immer mehr Anfragen, ob der Kinderhaus e.V. den Eltern die Elternbeiträge wegen des Ausfalls der Betreuung erlässt. Wir haben uns für folgende Vorgehensweise entschieden:

Die Beiträge für den Monat März sind bereits eingezogen. Eine Rückabwicklung wäre mit einem zu großen organisatorischen Aufwand verbunden. Wir werden jedoch für den Monat April keine Elternbeiträge - und auch kein Essensgeld - einziehen.

16.03.2020 - UNSERE KITAS SIND VOM 16.03.2020 BIS ZUM 18.04.2020 GESCHLOSSEN!

die Landesregierung Niedersachsen hat am Freitag, den 13.03.2020 eine Weisung für das Land Niedersachsen erlassen, in dem der Betrieb sämtlicher Kindertageseinrichtungen, Horte und Kindertagespflege-stellen untersagt wird.

Ausgenommen davon ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen, die auf das notwendige Maß zu begrenzen ist, und die dazu dienen soll, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind.

Dazu gehören:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, im medizinischen Bereich und im pflegerischen Bereich
  • Beschäftigte bei der Polizei, im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr
  • Beschäftigte im Justizvollzugs- und Maßregelvollzugsbereich
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen

Die Notbetreuung soll maximal 10%-15% der regulären Belegung der KiTas umfassen. Das oberste Ziel dieses bisher einmaligen Verfahrens ist und bleibt, die Infektionsketten zu unterbrechen. Wir appellieren an alle Eltern in unseren KiTas, die eigene Verantwortung für das Wohl aller im Auge zu behalten!

Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, müssen eine Checkliste für die Selbsteinschätzung auf Anspruch einer Notbetreuung bei uns einreichen (PDF herunterladen, ausfüllen, unterschreiben und zurück an: Kinderhaus e.V., Hospitalstraße 7, 37073 Göttingen). Eine Entscheidung über die Inanspruchnahme trifft der Kinderhaus e.V. als Träger. Die Träger der Einrichtungen sind angehalten, die Anfragen nach Notbetreuung äußerst restriktiv zu handhaben, ein Anspruch auf eine Notbetreuung besteht nicht!