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25.05.2020 - SOMMERSCHLIESSZEIT IM KINDERHAUS e.V. WIRD VERKÜRZT

Die Sommerschließzeit in den Einrichtungen des Kinderhaus wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausnahmsweise verkürzt. Definitiv geschlossen haben alle KiTas im Zeitraum vom 27.07.2020 bis zum 31.07.2020, die ursprünglich geplanten Schließzeiten eine Woche davor und eine Woche danach entfallen.

Die Verkürzung der Sommerschließzeit erfolgt vor allem im Interesse aller Eltern, deren Kinder in Einrichtungen des Kinderhaus e.V. betreut werden, und die zum allergrößten Teil bereits bis jetzt (Mitte Mai 2020) nicht unerhebliche Teile ihres Jahresurlaubes 2020 einsetzen mussten, um die Betreuung ihrer Kinder zu Hause gewährleisten zu können. Es ist den Eltern nicht zuzumuten, in einer solchen Ausnahmesituation wie der derzeitigen Pandemie auf einer Sommerschließzeit in dem bisherigen Umfang zu bestehen.

Außerdem hatte sich nach einer Besprechung der größeren KiTa-Träger in der Stadt Göttingen (Stadt, ev. Kirche, Kinderhaus e.V., kath. Kirche, Studentenwerk, AWO, ASC) herausgestellt, dass die große Mehrzahl dieser Träger ihre bisher geplanten Sommerschließzeiten aus dem gleichen Grund ebenfalls auf eine Woche verkürzen werden.

19.05.2020 - MASKENPFLICHT AUFGEHOBEN

Die vom Krisenstab der Stadt und des Landkreises Göttingen am 24.04.2020 erlassene Allgemeinverfügung zum verpflichtenden Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist für die über die "Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie" des Landes weiter gefassten Bereiche aufgehoben worden.

Das betrifft insbesondere den Bereich der Schulen, wo bisher auf Schulgrundstücken und auf den Fluren das Tragen einer Maske verpflichtend war, und für die Bring- und Abholsituation in den Notbetreuungsgruppen der KiTas.

Begründet wird diese Aufhebung damit, dass die "pauschalen Vorgaben ... dem regional sehr unterschiedlichen Infektionsgeschehen beziehungsweise den spezifischen örtlichen Bedingungen nicht mehr gerecht" werden.

Obwohl keine Pflicht zum Tragen einer Maske mehr besteht, wird sie weiterhin empfohlen, um die bisherigen Schutzmaßnahmen nicht zu gefährden und nach Möglichkeit andere Menschen zu schützen. Dieser Empfehlung schließt sich der Kinderhaus e.V. an und bittet alle Eltern und ErzieherInnen, die bisherigen Regelungen in der Bring- und Abholsituation weiter einzuhalten. Für unsere Kooperationschulen im Ganztag bitte ich alle unsere MitarbeiterInnen, sich den von der Schule aufgestellten Empfehlungen zum Tragen einer Maske anzupassen.

13.05.2020 - AUSWEITUNG DER NOTBETREUUNG

Am letzten Wochenende hat die Nds. Landesregierung sehr spontan den vorher angekündigten Zeitrahmen zur Lockerung der Auflagen in der Notbetreuung in Kindertagesstätten geändert. Nach der am 09.05.2020 veröffentlichten Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie können die Notbetreuungsbetreuungsgruppen beginnend ab dem 11.05.2020 vermehrt Kinder aufnehmen, und zwar

  1. bis zu 8 Kinder in Krippengruppen (1-3 Jahre)
  2. bis zu 13 Kinder in Kindergartengruppen (3-6 Jahre)
  3. bis zu 10 Kindern in Hortgruppen (auch JuniorClubs - 6-14 Jahre).

Gleichzeitig wurden per Verordnung auch die biher nur in einer FAQ-Liste geregelten Kriterien zur Aufnahme von Kindern in diese Notbetreuung verändert. Danach dient die Notbetreuung dazu, Kinder aufzunehmen,

  1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
  2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht
    sowie
  3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 NSchG werden.

Zusätzlich zu den Notbetreuungsgruppen können die Träger für die im nächsten Schuljahr schulpflichtigen Kinder eine zeitlich und räumlich getrennte Förderung in kleinen Vorschulgruppen anbieten. Wie dies von den Einrichtungsträgern gwährleistet werden kann, die ihre eigenen Beschäftigten, die zu den sog. Risiokgruppen nach der Definition des RKI zählen, nach Möglichkeit dadurch schützen sollen, dass sie sie nicht dem direkten Kontakt mit Kindern in der Betreuungssituation aussetzen sollen, bleibt nicht nur diesen schleierhaft. Aus diesem Grund und auch weil in den allermeisnten KiTas einfach die Räume dafür fehlen, wird der Kinderhaus e.V. von der Einrichtung getrennter Gruppen nur für Vorschulkinder absehen.

Alle Vorgaben für die Notbetreuung gelten weiterhin mit der Einschränkung, dass diese "unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen" ist.

Nach einer Übereinkunft der in der Stadt Göttingen tätigen (größeren) Träger von Kindertageseinrichtungen werden die bisher angewandten Kriterien der Aufnahme in die Notbetreuung vorrangig weiter angewendet, sie werden ergänzt um das Kriterium der Schulpflicht im kommenden Schuljahr.

07.05.2020 - ELTERNBEITRÄGE IM MAI 2020

Nachdem für den April 2020 generell keine Elternbeiträge (einschließlich Essensgelder) eingezogen wurden, gilt für den Monat Mai 2020 nun folgende Regelung:

Für Kinder, die KEINE Notbetreuung in Anspruch nehmen (können), werden grundsätzlich KEINE Elternbeiträge erhoben.

Für Kinder, die in einer der Notbetreuungsgruppen aufgenommen worden sind, wird ein Elternbeitrag in Höhe von 50% des regulären Beitrages, der für den Monat März fällig war, erhoben. Dieser Beitrag wird unabhängig von der Anzahl der in Anspruch genommenen Tage bzw. der täglichen Dauer der Notbetreuungsgruppen fällig. Der Einzug dieser reduzierten Elternbeiträge erfolgt zum Zeitpunkt des Einzuges für den Juni 2020.

In welcher Höhe Elternbeiträge für den Monat Juni (und Folgemaonate) erhoben werden, wird rechtzeitig vorher entschieden und bekannt gegeben.

Ein Essensgeld wird zum derzeitigen Zeitpunkt nicht in Rechnung gestellt, da die Belieferung der KiTas mit Essen seit em 16.03.2020 bis auf Weiteres ausgesetzt ist. Sollte sich hieran etwas ändern, werden wir darüber rechtzeitig informieren.

06.05.2020 - ZENTRALES BÜRO ÖFFNET WIEDER ZUM 18.05.2020

Zum 18.05.2020 wird unser zentrales Büro in der Hospitalstraße 7 wieder zu den üblichen Bürozeiten, Montags bis Freitags 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr, öffnen. Für den Besuch gelten die allgemeinen Abstandsregeln und ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

30.04.2020 - DOCH KEINE MASKENPFLICHT IN DER NOTBETREUUNG

Die Stadt Göttingen hat uns gestern Abend mitgeteilt, dass die Verpflichtung zum Tragen einer Schutzmaske ab sofort nun doch nicht für die über sechsjährigen Kinder und die Beschäftigten in den Notbetreuungsgruppen einer Kindertageseinrichtung gilt. Die Beschäftigten sind von uns entsprechend informiert worden und werden die Eltern darauf hinweisen.

Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes soll in der nächsten Woche entsprechend geändert werden.

Weiterhin gilt jedoch die Pflicht zum Tragen einer Maske für Beschäftigte und Eltern in der Bring- und Abholsituation einer KiTa.

Abweichend von der Aufhebung der Maskenpflicht in Kindetageseinrichtungen gilt für die Notbetreuungsgruppen des Kinderhaus e.V. in Horten und JuniorClubs, dass in diesen von Kindern und Beschäftigten weiterhin eine Schutzmaske getragen werden muss. Hintergrund dieser Vorgabe ist, dass in Schulen eine generelle Maskenpflicht außerhalb des regulären Unterrichts besteht. Diese Vorgabe gilt natürlich auch für den außerunterrichtlichen Bereich der Schule im Ganztag - es wäre absurd, wenn im Bereich der Jugendhilfe um 15:30 plötzlich alle die Masken absetzen könnten. Hier ist es sinnvoll, ein einheitliches Verhalten zu demonstrieren.

28.04.2020 - MASKENPFLICHT IN NOTBETREUUNG

Wie erst heute Morgen bekannt wurde, und im Gegensatz zu den noch immer auf der Homepage des Nds. Kultusministeriums veröffentlichten "Fragen und Antworten zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen"*, hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen am 24.04.2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der das Tragen einer "textile[n] Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung" für die "Betreuung hilfebedürftiger Personen und Minderjähriger" verpflichtend vorgeschrieben wird. Die gleiche Verpflichtung gilt für die Begleitung und das Abholen von Kindern in und aus der Notbetreuung. Außerdem gilt die Maskenpflicht für alle Personen ab Vollendung des sechsten Lebensjahres, die eine Notbetreuung besuchen.

Folge dieser Verfügung ist, dass die MitarbeiterInnen in unseren Notbetreuungen ab heute verpflichtet sind, mindestens einfache Masken aus Stoff (die Kanzlerin nennt sie "Community-Masken") zu tragen. Auch die Kinder, die bereits sechs Jahre oder älter sind, müssen diese Maske tragen - das betrifft vor allem unsere Notbetreuungsgruppen in den Schulen bzw. JuniorClubs.

Ich möchte alle Eltern von Kindern, die die Notbetreuungen besuchen, zum einen darum bitten, ihre Kinder darauf vorzubereiten, dass die vertrauten Bezugspersonen ihnen nun mit einer Maske vor dem Gesicht begegnen (vielleicht kann so etwas ja eher spielerisch angegangen werden...?), außerdem bitte ich die Eltern von über sechsjährigen Kindern, das Tragen der Masken mit ihnen für den Besuch der Notbetreuung zu üben, und zum Schluss möchte ich dringend darum bitten, dass auch die Eltern beim Bringen und Abholen der Kinder eine solche Community-Maske nach der Vorgabe der obigen Verfügung tragen. Vielen Dank.

* Hier heißt es:
Besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes für die Kinder und die Fachkräfte?
Nein, es besteht keine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes. Bei der Entscheidung über das Tragen eines Mundschutzes ist auch zu berücksichtigen, dass kleine Kinder den direkten Kontakt mit den Fachkräften benötigen und häufig auch auf die Wahrnehmung der Mimik und des Ausdrucks der Fachkräfte angewiesen sind, um eine vertrauensvolle Beziehung herzustellen und Gesprochenes einordnen und verarbeiten zu können.
19.04.2020 - KITAS BLEIBEN WEITER GESCHLOSSEN

Das Nds. Kultusministerium hat am Donnerstag, den 16.04.2020 durch eine Pressemitteilung des Kultusministers bekannt gegeben, dass die KiTas abgesehen von einer Notbetreuung bis zum Beginn der Sommerferien (16.07.2020) geschlossen bleiben. In einer weiteren Presseerklärung vom 17.04.2020 heißt es seitens des Ministers nun allerdings, dass dies nur "vorerst" gelte, die weiteren Planungen würden im 2-Wochen-Rhythmus überprüft und bewertet. Vorerst bedeutet mit Berufung auf den § 1a Abs. 4 der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 17. April 2020, dass der Betrieb der Einrichtungen zunächst bis zum 06.05.2020 untersagt ist.

Ab Montag, den 20.04.2020 ist die Notbetreuung ausgeweitet worden auf eine Reihe von (exemplarisch) bezeichneten Berufsgruppen. Auch ist die Härtefallregelung für eine Aufnahme um weitere Kriterien ergänzt worden. Grundlage dieser Ausweitung ist der § 1a Abs. 2 Satz 4 der o.g. Verordnung. Hier heißt es, dass "mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig" sein muss.

Nach einer Besprechung der KiTa-Träger mit der Jugendverwaltung der Stadt Götingen gibt es eine gemeinsame Linie für die Aufnahme in die Notbetreuung insofern, dass neben der bisherigen Berücksichtigung von Kindern, von denen mindestens ein Elternteil einem sog. kritischen Infrastrukturbereich (s.u. die Mitteilung vom 16.03.2020) tätig ist, nun auch in absteigender Reihenfolge berücksichtigt werden können:

  • Kinder aus schwierigem sozialen Umfeld
  • Kinder von berufstätigen allein Erziehenden
  • Kinder von Eltern, die beide berufstätig sind und denen mindestens ein Elternteil in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist

Die Vorgabe für den Umfang der Notbetreuung wird insoweit verändert, dass maximal 5 Kinder pro Gruppe betreut werden sollen. Die gesetzlichen Vorgaben des KiTaG müssen dabei nicht zwingend eingehalten werden.

Eltern, die ihren Anspruch anmelden wollen, werden wie bisher gebeten, die Checkliste für die Selbsteinschätzung auf Anspruch einer Notbetreuung im Büro des Kinderhaus e.V., Hosiptalstraße 7, 37073 Göttingen oder per EMail an info@khgoe.de einzureichen. Nach wie vor ist zwingende Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Notbetreuung, dass zuvor sämtliche alternative Betreuungsmöglichkeiten geprüft worden sind und uns eine schriftliche Bestätigung vorliegt, dass keine andere Betreuung gefunden werden konnte. Eine Entscheidung über die Inanspruchnahme trifft der Kinderhaus e.V. als Träger.

Wir sind als Träger der Einrichtungen weiterhin angehalten, die Anfragen nach Notbetreuung äußerst restriktiv zu handhaben, um das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus nach wie vor so gering wie möglich zu halten. Ein (Rechts-)Anspruch auf eine Notbetreuung besteht nicht! Dies hat der Kultusminister in einem Gespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden in Niedersachsen am 20.04.2020 noch einmal ausdrücklich bekräftigt. Unser Appell an alle Eltern in unseren KiTas, die eigene Verantwortung für das Wohl aller im Auge zu behalten, gilt uneinschränkt weiter.

18.04.2020 - ZENTRALES BÜRO BLEIBT WEITER GESCHLOSEN

Da die Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit bis mindestens zum 06.05.2020 weiter in Kraft bleiben, bleibt auch unser zentrales Büro in der Hospitalstraße 7 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ab Montag, den 20.04.2020 sind wir Montags bis Freitags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr wieder verlässlich telefonisch zu erreichen. Ihre Anliegen können Sie natürlich auch weiterhin per EMail an info@khgoe.de an uns loswerden.

Bleiben Sie gesund und passen Sie weiter auf sich auf!

14.04.2020 - ÜBERRASCHUNG IN DER NOTBETREUUNG

Eine gelungene Überraschung stellte die Aktion des Rotary-Clubs Götttingen-Sternwarte dar. In der Woche vor Ostern wurden verschiedene KiTas, die für Kinder von Eltern in den sog. kritischen Infrastrukturbereichen ein Notbetreuung in den KiTas anbieten, mit einem Spiele-Paket, zusammengestellt von der Spieleburg in Göttingen, beschenkt.

Der Rotary-Club möchte mit dieser Aktion zum einen den ErzieherInnen, die für die Kinder in der Notbetreuung da sind, herzlich danken und so einen kleinen Beitrag für ein wenig mehr Abwechslung und Beschäftigung für die Kinder und Erzieher in Ihrer Einrichtung leisten. Gleichzeitig möchte er auch den Göttinger Einzelhandel unterstützen, dem durch die gegenwärtige Situation ja die Kundschaft wegbricht. Ein - wie ich finde - in beide Richtungen gelungenes Projekt.

Vom Kinderhaus e.V. wurden drei KiTas berücksichtigt: die KiTa MPI Am Faßberg, die KiTa Bunsenstraße und die KiTa Nonnenstieg.

Auch von dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Rotary-Club. Einige Bilder von der Übergabe der Pakete gibt es hier.

20.03.2020 - BÜROSCHLIESSUNG BIS VORAUSSICHTLICH ZUM 18.04.2020

Auch der Kinderhaus e.V. wird als Vorsichtsmaßnahme gegen eine Übertragung der Infektionswege das zentrale Büro in der Hospitalstraße 7 bis voraussichtlich zum 18.04.2020 schließen.

Wir bitten alle Eltern uns ihre Anliegen am Besten per EMail (info@khgoe.de) mitzuteilen - die telefonische Erreichbarkeit können wir u.U. nicht immer gewährleisten.

Allen Eltern, die bereits von einer KiTa eine Zusage für einen Betreuungsplatz erhalten haben, sichern wir zu, dass dieser Platz sicher ist. Die Versendung der Betreuungsverträge kann sich bedingt durch die aktuelle Situation verzögern.

19.03.2020 - ERSTATTUNG VON ELTERNBEITRÄGEN

Uns erreichen immer mehr Anfragen, ob der Kinderhaus e.V. den Eltern die Elternbeiträge wegen des Ausfalls der Betreuung erlässt. Wir haben uns für folgende Vorgehensweise entschieden:

Die Beiträge für den Monat März sind bereits eingezogen. Eine Rückabwicklung wäre mit einem zu großen organisatorischen Aufwand verbunden. Wir werden jedoch für den Monat April keine Elternbeiträge - und auch kein Essensgeld - einziehen.

16.03.2020 - UNSERE KITAS SIND VOM 16.03.2020 BIS ZUM 18.04.2020 GESCHLOSSEN!

die Landesregierung Niedersachsen hat am Freitag, den 13.03.2020 eine Weisung für das Land Niedersachsen erlassen, in dem der Betrieb sämtlicher Kindertageseinrichtungen, Horte und Kindertagespflege-stellen untersagt wird.

Ausgenommen davon ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen, die auf das notwendige Maß zu begrenzen ist, und die dazu dienen soll, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind.

Dazu gehören:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, im medizinischen Bereich und im pflegerischen Bereich
  • Beschäftigte bei der Polizei, im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr
  • Beschäftigte im Justizvollzugs- und Maßregelvollzugsbereich
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen

Die Notbetreuung soll maximal 10%-15% der regulären Belegung der KiTas umfassen. Das oberste Ziel dieses bisher einmaligen Verfahrens ist und bleibt, die Infektionsketten zu unterbrechen. Wir appellieren an alle Eltern in unseren KiTas, die eigene Verantwortung für das Wohl aller im Auge zu behalten!

Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, müssen eine Checkliste für die Selbsteinschätzung auf Anspruch einer Notbetreuung bei uns einreichen (PDF herunterladen, ausfüllen, unterschreiben und zurück an: Kinderhaus e.V., Hospitalstraße 7, 37073 Göttingen). Eine Entscheidung über die Inanspruchnahme trifft der Kinderhaus e.V. als Träger. Die Träger der Einrichtungen sind angehalten, die Anfragen nach Notbetreuung äußerst restriktiv zu handhaben, ein Anspruch auf eine Notbetreuung besteht nicht!