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14.09.2020 DARF MEIN KIND IN DIE KITA?

Das Nds. Kultusministerium hat am 11.09.2020 ebenfalls Leitlinien zum Umgang mit Krankheitssymptomen in der KiTa herausgegeben und diese in einem einfachen und verständlichen Schaubild dargestellt, Dieses Schaubild definiert noch deutlicher, wie KiTa und Eltern sich im Fall von Symptomen bei den Kindern verhalten sollen, deshalb wird es in unseren KiTas auch sichtbar ausgehängt un an dieser Stelle abgebildet.

Wir bitten alle Eltern, sich im Falle der hier gezeigten Symptome sich in Absprache mit der KiTa so zu verhalten, wie in diesem Schaubild schematisch dargestellt. Bitte haben Sie immer im Auge, dass der Schutz der Gesundheit von Kindern und ErzieherInnen die gemeinsame Aufgabe von KiTa und Eltern ist!

31.08.2020 EMPFEHLUNGEN DES GESUNDHEITSAMTES

Um präventiv auf ein ansteigendes Infektionsgeschehen im Herbst und den mit dieser Jahreszeit regelmäßigen Anstieg von Erkältungskrankheiten bei Kindern (und Erwachsenen) reagieren zu können, hat uns das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen heute eine "Handreichung für Empfehlungen und Handlungshilfen für den Bereich der Kindertagesstätten an das aktuelle, regionale Infektionsgeschehen" zur Verfügung gestellt, die auch von den KiTa-Trägern in der Stadt sehr gewünscht wurde.

Diese Handreichung und die schematische Darstellung zum "Umgang mit Krankheits- bzw. Erkältungssymptomen bei Kindern in Kindertageseinrichtungen" bilden die Richtschnur für das Handeln in unseren KiTas für die nächsten Monate. Wir haben diese Dokumente in allen unseren Einrichtungen zur Einsicht für alle Eltern ausgelegt.

 

31.07.2020 - RÜCKKEHR AUS EINEM URLAUB IN RISIKOGEBIETEN

Spät, aber hoffentlich nicht zu spät, haben sich die Behörden der Frage gewidmet, was passiert eigentlich, wenn Menschen nach der weitgehenden Aufhebung der Reisebeschränkungen in den Urlaub in sog. Risikogebiete fahren, also dorthin, wo die Infektionszahlen der CoViD19-Pandemie noch (sehr) hoch sind, und vor allem, was passiert, wenn diese Menschen zurück nach Deutschland kommen und sich womöglich im Urlaub infiziert haben? Inzwischen wird es ja (vermutlich) verpflichtende Corona-Tests auf den deutschen Flughäfen geben, aber was ist mit Reisenden, die per Auto, Bus oder Bahn wieder einreisen?

Da am 03.08.2020 in unseren KiTas nach der in diesem Jahr verkürzten Schließzeit der Betrieb wieder beginnt, stehen wir ebenfalls vor der Frage, wie können wir das Risiko zumindest minimieren, wenn Kinder nach dem Urlaub mit ihren Eltern in solchen Risikogebieten wieder in die KiTa kommen? Uns ist klar, dass wir das Infektionsrisiko nicht komplett ausschließen können.

Nach den gültigen Vorschriften des Landes Niedersachsen müssen Personen, die sich länger als 48 Stunden in einem vom Robert-Koch-Institut klassifizierten Risikogebiet aufgehalten haben (hier finden Sie eine täglich aktualisierte Liste der Risikogebiete) und die keinen älter als 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können, für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und sich beim örtlichen Gesundheitsamt melden.

Da wir nicht davon ausgehen können, dass dieses allgemein bekannt und allen bewusst ist, werden wir ab Montag, den 03.08.2020 von allen Eltern eine eidesstattliche Versicherung verlangen, in der erklärt wird, dass kein Aufenthalt in einem Risikogebiet vorgelegen bzw. dieser Aufenthalt nicht länger als 48 Stunden gedauert hat, oder das entweder 48 Stunden vor der Ausreise aus einem Risikogebiet oder bei der Wiedereinreise nach Deutschland ein Corona-Test durchgeführt wurde, dessen Ergebnis negativ war - das Testergebnis muss vorgelegt werden.

Das Formular der eidesstattlichen Versicherung wird Ihnen in der KiTa ausgehändigt oder Sie können es hier herunterladen und bereits vor dem Besuch der KiTa ausfüllen. Die Vorschriften des Landes Niedersachsen finden Sie hier in der FAQ-Liste zur Coronavirus-Pandemie.

24.07.2020 - EINSTIEG IN DEN REGELBETRIEB DER KITAS AB DEM 01.08.2020

Das Kutusministerium hat am 24.07.2020 den Leitfaden "KiTa in Corona-Zeiten 2.0" veröffentlicht, in dem drei Szenarien abgebildet sind, die einen KiTa-Betrieb unter den Bedingungen von Corona festlegen. Szenario A beschreibt darin den ab dem 01.08.2020 beginnenden Regelbetrieb in allen KiTas des Landes, allerdings mit einigen Besonderheiten.

Grundsätzlich gelten ab sofort wieder alle Vorgaben des Nds. Kindertagesstättengesetzes (KiTaG), insbesondere die Verpflichtung zur Einhaltung des Personalstandards. Ebenfalls ist die in der jeweiligen Betriebserlaubnis festgelegte Öffnungszeit zu einzuhalten. Alle konzeptionellen Bildungsangebote in den KiTas sind wieder zu gewährleisten. Es gibt jedoch eine Übergangsfrist bis zum Ende der Herbstferien, in der der Fachkraftschlüssel nicht unbedingt eingehalten werden muss, sollte es corona-bedingt zu Personalausfällen von Fachkräften kommen. In diesem Fall können auch nicht-pädagogische Betreuungskräfte zur Aufrechterhaltung des Betriebes eingesetzt werden.

Es dürfen wieder gruppenübergreifende bzw. offene Angebote gemacht werden, die Räumlichkeiten der KiTa können wieder von allen Kindern gemeinsam genutzt werden, PraktikantInnen dürfen wieder beschäftigt werden. Während der Eingewöhnungszeit darf ein Elternteil die Kinder in der KiTa begleiten, soll während der Anwesenheit in der KiTa jedoch eine Maske tragen. Bei Auftreten von eindeutigen Krankheitssymptomen bei Kindern (Fieder oder Luftnot) dürfen diese nicht in der Einrichtung betreut werden - bei leichten Krankheitssymptomen gelten weiterhin die Regelungen zu den sog. "banalen Infekten". Beschäftigte mit Krankheitssymptomen dürfen nicht eingesetzt werden. Das gilt für Kinder und Beschäftigte ebenfalls bei Kontakt zu infizierten Personen.

Sollte es landesweit oder regional zu erhöhten Infektionszahlen kommen, der einen Regelbetrieb nach diesem Szenario A nicht mehr zulassen, wird die Betreuung auf einen eingeschränkten Betrieb wie in der Zeit vor dem 01.08.2020 zurück gefahren, Diese ist in dem Leitfaden unter Szenario B ausführlich beschrieben.

Sollte es einen größeren Ausbruch an Infektionen entweder landesweit oder auch regional geben (als Beispiel kann der Ausbruch in Gütersloh bei Tönnies gelten) und das Gesundheitsamt die Schließung der KiTas und eine Untersagung des Betriebes anordnen, muss es zu einer Notbetreuung kommen, die in Szenario C beschrieben ist und die dem entspricht, wie es im Kinderhaus e.V. vor dem 22.06.2020 geregelt war: eine Notbetreuung in kleinen Gruppen.

Mit gleichem Datum wurde außerdem ein angepasster Rahmen-Hygieneplan für Kindertagesbetreuung veröffentlicht, der unbedingt zu beachten ist und in unseren Einrichtungen auch zur Einsicht ausliegt. Insbesondere ist hier der Ausschluss eines Kindes von der Betreuung und einzuhaltende Meldepflichten der KiTas und der Erziehungsberechtigten bei Verdacht auf oder Vorliegen einer Erkrankung mit CoViD19 geregelt.

20.07.2020 - LAND PRÄZISIERT DEN UMGANG MIT ERKRANKTEN KINDERN IN DER KITA

Nachdem am 22.06.2020 der eingeschränkte Betrieb in der KiTa unter Einhaltung des vom Land vorgebenen Rahmenhygieneplans gefahren wird, gibt es große Unsicherheiten, wie mit Kindern verfahren werden soll, die in die KiTa kommen und bestimmte Symptome wie z.B. Schnupfen oder Husten aufweisen, die harmlos sein oder auch auf eine Infektion mit CoViD19 hinwiesen können.

Das Kultusministerium des Landes hat am Wochenende in seiner Liste der "Fragen und Antworten zum eingeschränkten Betrieb an Kindertageseinrichtungen" nun folgenden aktuellen Hinweis dazu veröffentlicht:

"Dürfen erkrankte Kinder in die Betreuung kommen?

Es dürfen grundsätzlich nur gesunde Kinder betreut werden. Dabei stehen die Fachkräfte aber häufig vor einem Problem: Welches Kind erfreut sich einer vollständigen Gesundheit, ist frei von Allergien oder anderen körperlichen Beschwerden? Bei der Beurteilung, ob ein Kind betreut werden darf, geht es um von Mensch zu Mensch übertragbare Infektionskrankheiten. Namentlich soll die Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) verhindert werden.

Daher gilt Folgendes:

Die Betreuung eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung ist zulässig, wenn das Kind lediglich einen banalen Infekt ohne Fieber hat – etwa einen banalen Schnupfen oder/und nicht trockenen Husten – und keinen Kontakt zu an COVID-19 erkrankten oder SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen in den letzten 14 Tagen hatte.

Nach einem banalen Infekt mit Fieber kann ein Kind wieder in die Betreuung aufgenommen werden, wenn es mindestens 24 Stunden fieberfrei ist und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu an COVID-19 erkrankten oder SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen hatte. Die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests des Kindes oder einer ärztlichen Bescheinigung nach einer Schnupfen-/Erkältungserkrankung durch einen Arzt ist nicht erforderlich.

Die Erziehungsberechtigten sind verantwortlich dafür, dass ein Kind fieberfrei zur Einrichtung geht und in den letzten 14 Tagen keine Kontakte zu an COVID-19-erkrankten oder SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen hatte. Bei Vorliegen banaler Infekte bestätigen die Eltern schriftlich die beiden vorgenannten Punkte. Die Dokumentation ist in der Einrichtung 3 Wochen aufzubewahren.

Ein tägliches „prophylaktisches“ Fiebermessen der Kinder in der Kindertageseinrichtung ist nicht zielführend. Jedenfalls aber wäre vorab eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten einzuholen. Besser ist es, ggf. im konkreten Verdachtsfall Fieber zu messen, die Erziehungsberechtigten zu informieren und das Kind bei Anzeichen für eine schwere Infektion abholen zu lassen."

Ergänzend zu diesen Hinweisen auf der Homepage des Kultusministeriums erreichte uns heute auch eine "Interimsempfehlung des NLGA zum Vorgehen beim Auftreten von banalen respiratorischen Erkrankungen in Kindergemeinschaftseinrichtungen". Die hier ausgesprochenen Empfehlungen gelten auch für die Einrichtungen des Kinderhaus e.V. als Richtschnur.

23.06.2020 - ELTERNBEITRÄGE AB JUNI 2020

Für alle Einrichtungen des Kinderhaus e.V. gelten in Absprache mit den größeren Trägern in der Stadt Göttingen für bzw. ab Juni 2020 folgende Regelungen:

  • Kinder, die KEINE Notbetreuung bis zum 21.06.2020 in Anspruch genommen haben, zahlen für Juni KEINEN Beitrag. Gleiches gilt für Kinder, die den eingeschränkten Betrieb der KiTas ab dem 22.06.2020 NICHT in Anspruch nehmen.
  • Kinder, die im Juni die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, zahlen den vollen Beitrag für Juni. Dies gilt inklusive der Inanspruchnahme des eingeschränkten Betriebes ab dem 22.06.2020. Für Juli wird dann wieder der volle Beitrag fällig.
  • Kinder, die im Juni ausschließlich den eingeschränkten Betrieb ab dem 22.06.2020 in Anspruch genommen haben, zahlen ein Drittel des regulären Beitrages für Juni. Ab Juli wird ebenfalls der volle Beitrag fällig.

Die Zahlungspflicht besteht unabhängig von der Anzahl der in Anspruch genommenen Tage und der täglichen Dauer der Betreuung. Für Kinder, die das dritte Lebensjahr vollendet haben, entfällt der Zusatzbeitrag, wenn die tägliche Betreuungszeit nicht mehr als acht Stunden betragen hat. Dies gilt für Notbetreuung und eingeschränkten Betrieb. Das Essensgeld für die Monate Juni und Juli wird nach denselben Kriterien fällig.

Der Einzug des Beitrages für Juni 2020 erfolgt Anfang Juli, der Einzug für Juli 2020 erfolgt regulär in der 28. Kalenderwoche.

16.06.2020 - EINGESCHRÄNKTER BETRIEB DER KITAS AB DEM 22.06.2020

Die Nds. Kultusminister hat in einer Pressemitteilung vom 10.06.2020 angekündigt, dass die bisherige Notbetreuung in den KiTas zum 22.06.2020 beendet wird und der Übergang in einen eingeschränkten Betrieb beginnt. Nach einer Videokonferenz mit den kommunlen Spitzenverbänden und den Verbänden der KiTa-Träger von gestern ist diese Planung nun bestätigt worden.

Was bedeutet dieser Übergang konkret? Hier die wesentlichen Aussagen:

1. Die Notbetreuung endet, es entfällt die individuelle Prüfung anhand von Checklisten für die Aufnahme in eine Betreuung der KiTa. Es ist allen Kindern, die in der jeweiligen KiTa einen Platz haben, ein Betreuungsangebot zu machen. Allerdings steht dieses immer noch unter der Maßgabe, dass ein Rechtsanspruch nicht besteht. Ziel bleibt, dass der Regelbetrieb ab dem 01.08.2020 wieder aufgenommen werden soll.

2. Der Umfang der Betreuung kann "unter Berücksichtigung der räumlichen, personellen und organisatorischen Kapazitäten und unter Berücksichtigung des Betreuungsbedarfs" zeitlich auf die Zeiten während des Regelbetriebes ausgeweitet werden. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel und die Qualifikationsanforderungen nach dem Nds. Kindertagesstättengesetz (KiTaG) bleiben weiterhin ausgesetzt.

3. Dem Rahmenhygieneplan KiTas des Landes Niedersachsen ist weiterhin nachzukommen, so sind z.B. offene Gruppenkonzepte untersagt und es ist eine räumliche oder zeitliche Trennung der Nutzung der KiTa durch einzelne Gruppen erforderlich.

Grundlage dieser Regelungen ist der inzwischen veröffentlichte neue § 1b der "Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus", gültig ab dem 22.06.2020.

Da die Personalressourcen in den KiTas aufgrund der Auswirkungen der Pandemie noch nicht vollständig zur Verfügung stehen (Stichwort Risikogruppen), ist klar, dass eine Rückkehr zur Normalität wie vor der Krise auf jeden Fall noch nicht erfolgen kann. In einer Diskussion mit allen größeren Trägern in der Stadt gab es eine Verständigung darauf, dass in dem Fall, dass in einer KiTa nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht, nicht die Qualität leiden soll, indem z.B. eine Fachkraft mit 15 Kindern in der Krippe arbeitet, sondern dass dann Abstriche an den angebotenen Betreuungszeiten gemacht werden sollten, die mit dem vorhandenen Personal verantwortungsvoll noch abgedeckt werden können, auch wenn dies möglicherweise zu einer Einschränkung im Verglich zur bisher praktizierten Notgruppenbetreuung führt.

Dieses Vorgehen wird nach einer Verständigung mit allen unseren KiTa-Leitungen im Kinderhaus praktiziert werden. Da die Personalressourcen in den einzelnen KiTas allerdings sehr unterschiedlich zur Verfügung stehen, wird es von KiTa zu KiTa unterschiedliche, individuelle Lösungsansätze geben. Die KiTas werden Ihnen noch getrennt mitteilen, welche Zeiten bzw. welche Modalitäten der Betreuung ab nächsten Montag angeboten werden können.

Als Träger begrüßt der Kinderhaus e.V. ausdrücklich den Weg einer weiteren Öffnung. Wir wissen, dass die vergangenen 13 Wochen für viele Familien einen immensen Kraftakt bedeutet haben - einerseits die Verpflichtung, einer Arbeit nachzugehen zu müssen, und andererseits sich in einem guten Sinne um die eigenen Kinder sorgen zu wollen, und das vielfach unter dem Druck eines möglichen Jobverlustes. Wir begrüßen diesen Weg aber nicht zuletzt im Sinne aller Kinder, die eine gefühlte Ewigkeit ohne ihre SpielkameradInnen und Freunde auskommen mussten - sie standen bisher viel zu wenig im Fokus und sollen nicht die Opfer dieser pandemischen Systemkrise werden.

Uns ist jedoch auch bewusst, dass die Umsetzung dieser Vorgaben eine Gratwanderung zwischen der notwendigen Öffnung der KiTas und dem Schutz vor einem Infektionsrisiko ist. Bitte bedenken Sie bei aller scheinbaren neuen Normalität, dass diese Pandemie noch nicht vorbei ist, und dass es der verantwortungsvollen Miwirkung aller bedarf, den für unsere Stadt bisher so glimpflichen Verlauf nicht zu gefährden. Bitte halten Sie sich daher strikt an die Hygieneregeln und beachten Sie bitte auch, dass es in dieser Situation einen noch strengeren Maßstab für den Ausschluss kranker Kinder von der Betreuung bei Auftreten von Krankheitssymptomen geben muss. Kinder dürfen auch dann nicht betreut werden, wenn Familienangehörige nachweislich an CoViD19 erkrankt sind, sich in Quarantäne befinden oder Krankheitssymptone aufweisen.

Wir hoffen, dass die Öffnung der KiTas nicht dazu führt, dass das Infektionsrisiko wieder steigt - und dass der Übergang in den Regelbetrieb zum 01.08.2020 wirklich erfolgen kann.

02.06.2020 - SCHLIESSUNG ALLER SCHULEN BIS ZUM 07.06.2020

Aufgrund des massiven Corona-Ausbruchs am Wochenende vor Pfingsten sind inzwischen in Stadt und Landkreis Göttingen über 200 Menschen als mit dem Virus infiziert getestet worden. Als präventive Vorsichtsmaßnahme hat daher der Krisenstab für Stadt und Landkreis angeordnet, dass sämtliche Schulen im Stadtgebiet und einige Schulen in der näheren Umgebung bis Sonntag, den 07.06.2020. geschlossen bleiben, um ein weitergehendes Ansteckungsrisiko zu minimieren. Das betrifft auch die Notbetreuung an den Schulen UND die Notbetreuungsgruppen im Ganztag.

Wir bitten alle Eltern, die Kinder in unseren Notbetreuungsgruppen haben, ihre Kinder auf jeden Fall zu Hause zu lassen! EINE BETREUUNG FINDET NICHT STATT! Die Schulen und unsere KollegInnen vor Ort werden versuchen, mit Ihnen telefonisch Kontakt aufzunehmen und Sie über das weitere Vorgehen informieren.

Sobald uns weitere aktuelle Informationen vorliegen, werden diese hier veröffentlicht. Die Grundlage der Schließung können Sie auf der Homepage der Stadt Göttingen hier nachlesen.

25.05.2020 - SOMMERSCHLIESSZEIT IM KINDERHAUS e.V. WIRD VERKÜRZT

Die Sommerschließzeit in den Einrichtungen des Kinderhaus wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausnahmsweise verkürzt. Definitiv geschlossen haben alle KiTas im Zeitraum vom 27.07.2020 bis zum 31.07.2020, die ursprünglich geplanten Schließzeiten eine Woche davor und eine Woche danach entfallen.

Die Verkürzung der Sommerschließzeit erfolgt vor allem im Interesse aller Eltern, deren Kinder in Einrichtungen des Kinderhaus e.V. betreut werden, und die zum allergrößten Teil bereits bis jetzt (Mitte Mai 2020) nicht unerhebliche Teile ihres Jahresurlaubes 2020 einsetzen mussten, um die Betreuung ihrer Kinder zu Hause gewährleisten zu können. Es ist den Eltern nicht zuzumuten, in einer solchen Ausnahmesituation wie der derzeitigen Pandemie auf einer Sommerschließzeit in dem bisherigen Umfang zu bestehen.

Außerdem hatte sich nach einer Besprechung der größeren KiTa-Träger in der Stadt Göttingen (Stadt, ev. Kirche, Kinderhaus e.V., kath. Kirche, Studentenwerk, AWO, ASC) herausgestellt, dass die große Mehrzahl dieser Träger ihre bisher geplanten Sommerschließzeiten aus dem gleichen Grund ebenfalls auf eine Woche verkürzen werden.

19.05.2020 - MASKENPFLICHT AUFGEHOBEN

Die vom Krisenstab der Stadt und des Landkreises Göttingen am 24.04.2020 erlassene Allgemeinverfügung zum verpflichtenden Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist für die über die "Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie" des Landes weiter gefassten Bereiche aufgehoben worden.

Das betrifft insbesondere den Bereich der Schulen, wo bisher auf Schulgrundstücken und auf den Fluren das Tragen einer Maske verpflichtend war, und für die Bring- und Abholsituation in den Notbetreuungsgruppen der KiTas.

Begründet wird diese Aufhebung damit, dass die "pauschalen Vorgaben ... dem regional sehr unterschiedlichen Infektionsgeschehen beziehungsweise den spezifischen örtlichen Bedingungen nicht mehr gerecht" werden.

Obwohl keine Pflicht zum Tragen einer Maske mehr besteht, wird sie weiterhin empfohlen, um die bisherigen Schutzmaßnahmen nicht zu gefährden und nach Möglichkeit andere Menschen zu schützen. Dieser Empfehlung schließt sich der Kinderhaus e.V. an und bittet alle Eltern und ErzieherInnen, die bisherigen Regelungen in der Bring- und Abholsituation weiter einzuhalten. Für unsere Kooperationschulen im Ganztag bitte ich alle unsere MitarbeiterInnen, sich den von der Schule aufgestellten Empfehlungen zum Tragen einer Maske anzupassen.

13.05.2020 - AUSWEITUNG DER NOTBETREUUNG

Am letzten Wochenende hat die Nds. Landesregierung sehr spontan den vorher angekündigten Zeitrahmen zur Lockerung der Auflagen in der Notbetreuung in Kindertagesstätten geändert. Nach der am 09.05.2020 veröffentlichten Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie können die Notbetreuungsbetreuungsgruppen beginnend ab dem 11.05.2020 vermehrt Kinder aufnehmen, und zwar

  1. bis zu 8 Kinder in Krippengruppen (1-3 Jahre)
  2. bis zu 13 Kinder in Kindergartengruppen (3-6 Jahre)
  3. bis zu 10 Kindern in Hortgruppen (auch JuniorClubs - 6-14 Jahre).

Gleichzeitig wurden per Verordnung auch die biher nur in einer FAQ-Liste geregelten Kriterien zur Aufnahme von Kindern in diese Notbetreuung verändert. Danach dient die Notbetreuung dazu, Kinder aufzunehmen,

  1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
  2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht
    sowie
  3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 NSchG werden.

Zusätzlich zu den Notbetreuungsgruppen können die Träger für die im nächsten Schuljahr schulpflichtigen Kinder eine zeitlich und räumlich getrennte Förderung in kleinen Vorschulgruppen anbieten. Wie dies von den Einrichtungsträgern gwährleistet werden kann, die ihre eigenen Beschäftigten, die zu den sog. Risiokgruppen nach der Definition des RKI zählen, nach Möglichkeit dadurch schützen sollen, dass sie sie nicht dem direkten Kontakt mit Kindern in der Betreuungssituation aussetzen sollen, bleibt nicht nur diesen schleierhaft. Aus diesem Grund und auch weil in den allermeisnten KiTas einfach die Räume dafür fehlen, wird der Kinderhaus e.V. von der Einrichtung getrennter Gruppen nur für Vorschulkinder absehen.

Alle Vorgaben für die Notbetreuung gelten weiterhin mit der Einschränkung, dass diese "unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen" ist.

Nach einer Übereinkunft der in der Stadt Göttingen tätigen (größeren) Träger von Kindertageseinrichtungen werden die bisher angewandten Kriterien der Aufnahme in die Notbetreuung vorrangig weiter angewendet, sie werden ergänzt um das Kriterium der Schulpflicht im kommenden Schuljahr.

07.05.2020 - ELTERNBEITRÄGE IM MAI 2020

Nachdem für den April 2020 generell keine Elternbeiträge (einschließlich Essensgelder) eingezogen wurden, gilt für den Monat Mai 2020 nun folgende Regelung:

Für Kinder, die KEINE Notbetreuung in Anspruch nehmen (können), werden grundsätzlich KEINE Elternbeiträge erhoben.

Für Kinder, die in einer der Notbetreuungsgruppen aufgenommen worden sind, wird ein Elternbeitrag in Höhe von 50% des regulären Beitrages, der für den Monat März fällig war, erhoben. Dieser Beitrag wird unabhängig von der Anzahl der in Anspruch genommenen Tage bzw. der täglichen Dauer der Notbetreuungsgruppen fällig. Der Einzug dieser reduzierten Elternbeiträge erfolgt zum Zeitpunkt des Einzuges für den Juni 2020.

In welcher Höhe Elternbeiträge für den Monat Juni (und Folgemaonate) erhoben werden, wird rechtzeitig vorher entschieden und bekannt gegeben.

Ein Essensgeld wird zum derzeitigen Zeitpunkt nicht in Rechnung gestellt, da die Belieferung der KiTas mit Essen seit em 16.03.2020 bis auf Weiteres ausgesetzt ist. Sollte sich hieran etwas ändern, werden wir darüber rechtzeitig informieren.

06.05.2020 - ZENTRALES BÜRO ÖFFNET WIEDER ZUM 18.05.2020

Zum 18.05.2020 wird unser zentrales Büro in der Hospitalstraße 7 wieder zu den üblichen Bürozeiten, Montags bis Freitags 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr, öffnen. Für den Besuch gelten die allgemeinen Abstandsregeln und ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske.

30.04.2020 - DOCH KEINE MASKENPFLICHT IN DER NOTBETREUUNG

Die Stadt Göttingen hat uns gestern Abend mitgeteilt, dass die Verpflichtung zum Tragen einer Schutzmaske ab sofort nun doch nicht für die über sechsjährigen Kinder und die Beschäftigten in den Notbetreuungsgruppen einer Kindertageseinrichtung gilt. Die Beschäftigten sind von uns entsprechend informiert worden und werden die Eltern darauf hinweisen.

Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes soll in der nächsten Woche entsprechend geändert werden.

Weiterhin gilt jedoch die Pflicht zum Tragen einer Maske für Beschäftigte und Eltern in der Bring- und Abholsituation einer KiTa.

Abweichend von der Aufhebung der Maskenpflicht in Kindetageseinrichtungen gilt für die Notbetreuungsgruppen des Kinderhaus e.V. in Horten und JuniorClubs, dass in diesen von Kindern und Beschäftigten weiterhin eine Schutzmaske getragen werden muss. Hintergrund dieser Vorgabe ist, dass in Schulen eine generelle Maskenpflicht außerhalb des regulären Unterrichts besteht. Diese Vorgabe gilt natürlich auch für den außerunterrichtlichen Bereich der Schule im Ganztag - es wäre absurd, wenn im Bereich der Jugendhilfe um 15:30 plötzlich alle die Masken absetzen könnten. Hier ist es sinnvoll, ein einheitliches Verhalten zu demonstrieren.

28.04.2020 - MASKENPFLICHT IN NOTBETREUUNG

Wie erst heute Morgen bekannt wurde, und im Gegensatz zu den noch immer auf der Homepage des Nds. Kultusministeriums veröffentlichten "Fragen und Antworten zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen"*, hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen am 24.04.2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der das Tragen einer "textile[n] Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung" für die "Betreuung hilfebedürftiger Personen und Minderjähriger" verpflichtend vorgeschrieben wird. Die gleiche Verpflichtung gilt für die Begleitung und das Abholen von Kindern in und aus der Notbetreuung. Außerdem gilt die Maskenpflicht für alle Personen ab Vollendung des sechsten Lebensjahres, die eine Notbetreuung besuchen.

Folge dieser Verfügung ist, dass die MitarbeiterInnen in unseren Notbetreuungen ab heute verpflichtet sind, mindestens einfache Masken aus Stoff (die Kanzlerin nennt sie "Community-Masken") zu tragen. Auch die Kinder, die bereits sechs Jahre oder älter sind, müssen diese Maske tragen - das betrifft vor allem unsere Notbetreuungsgruppen in den Schulen bzw. JuniorClubs.

Ich möchte alle Eltern von Kindern, die die Notbetreuungen besuchen, zum einen darum bitten, ihre Kinder darauf vorzubereiten, dass die vertrauten Bezugspersonen ihnen nun mit einer Maske vor dem Gesicht begegnen (vielleicht kann so etwas ja eher spielerisch angegangen werden...?), außerdem bitte ich die Eltern von über sechsjährigen Kindern, das Tragen der Masken mit ihnen für den Besuch der Notbetreuung zu üben, und zum Schluss möchte ich dringend darum bitten, dass auch die Eltern beim Bringen und Abholen der Kinder eine solche Community-Maske nach der Vorgabe der obigen Verfügung tragen. Vielen Dank.

* Hier heißt es:
Besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes für die Kinder und die Fachkräfte?
Nein, es besteht keine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes. Bei der Entscheidung über das Tragen eines Mundschutzes ist auch zu berücksichtigen, dass kleine Kinder den direkten Kontakt mit den Fachkräften benötigen und häufig auch auf die Wahrnehmung der Mimik und des Ausdrucks der Fachkräfte angewiesen sind, um eine vertrauensvolle Beziehung herzustellen und Gesprochenes einordnen und verarbeiten zu können.
19.04.2020 - KITAS BLEIBEN WEITER GESCHLOSSEN

Das Nds. Kultusministerium hat am Donnerstag, den 16.04.2020 durch eine Pressemitteilung des Kultusministers bekannt gegeben, dass die KiTas abgesehen von einer Notbetreuung bis zum Beginn der Sommerferien (16.07.2020) geschlossen bleiben. In einer weiteren Presseerklärung vom 17.04.2020 heißt es seitens des Ministers nun allerdings, dass dies nur "vorerst" gelte, die weiteren Planungen würden im 2-Wochen-Rhythmus überprüft und bewertet. Vorerst bedeutet mit Berufung auf den § 1a Abs. 4 der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vom 17. April 2020, dass der Betrieb der Einrichtungen zunächst bis zum 06.05.2020 untersagt ist.

Ab Montag, den 20.04.2020 ist die Notbetreuung ausgeweitet worden auf eine Reihe von (exemplarisch) bezeichneten Berufsgruppen. Auch ist die Härtefallregelung für eine Aufnahme um weitere Kriterien ergänzt worden. Grundlage dieser Ausweitung ist der § 1a Abs. 2 Satz 4 der o.g. Verordnung. Hier heißt es, dass "mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig" sein muss.

Nach einer Besprechung der KiTa-Träger mit der Jugendverwaltung der Stadt Götingen gibt es eine gemeinsame Linie für die Aufnahme in die Notbetreuung insofern, dass neben der bisherigen Berücksichtigung von Kindern, von denen mindestens ein Elternteil einem sog. kritischen Infrastrukturbereich (s.u. die Mitteilung vom 16.03.2020) tätig ist, nun auch in absteigender Reihenfolge berücksichtigt werden können:

  • Kinder aus schwierigem sozialen Umfeld
  • Kinder von berufstätigen allein Erziehenden
  • Kinder von Eltern, die beide berufstätig sind und denen mindestens ein Elternteil in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist

Die Vorgabe für den Umfang der Notbetreuung wird insoweit verändert, dass maximal 5 Kinder pro Gruppe betreut werden sollen. Die gesetzlichen Vorgaben des KiTaG müssen dabei nicht zwingend eingehalten werden.

Eltern, die ihren Anspruch anmelden wollen, werden wie bisher gebeten, die Checkliste für die Selbsteinschätzung auf Anspruch einer Notbetreuung im Büro des Kinderhaus e.V., Hosiptalstraße 7, 37073 Göttingen oder per EMail an info@khgoe.de einzureichen. Nach wie vor ist zwingende Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Notbetreuung, dass zuvor sämtliche alternative Betreuungsmöglichkeiten geprüft worden sind und uns eine schriftliche Bestätigung vorliegt, dass keine andere Betreuung gefunden werden konnte. Eine Entscheidung über die Inanspruchnahme trifft der Kinderhaus e.V. als Träger.

Wir sind als Träger der Einrichtungen weiterhin angehalten, die Anfragen nach Notbetreuung äußerst restriktiv zu handhaben, um das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus nach wie vor so gering wie möglich zu halten. Ein (Rechts-)Anspruch auf eine Notbetreuung besteht nicht! Dies hat der Kultusminister in einem Gespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden in Niedersachsen am 20.04.2020 noch einmal ausdrücklich bekräftigt. Unser Appell an alle Eltern in unseren KiTas, die eigene Verantwortung für das Wohl aller im Auge zu behalten, gilt uneinschränkt weiter.

18.04.2020 - ZENTRALES BÜRO BLEIBT WEITER GESCHLOSEN

Da die Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit bis mindestens zum 06.05.2020 weiter in Kraft bleiben, bleibt auch unser zentrales Büro in der Hospitalstraße 7 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Ab Montag, den 20.04.2020 sind wir Montags bis Freitags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr wieder verlässlich telefonisch zu erreichen. Ihre Anliegen können Sie natürlich auch weiterhin per EMail an info@khgoe.de an uns loswerden.

Bleiben Sie gesund und passen Sie weiter auf sich auf!

14.04.2020 - ÜBERRASCHUNG IN DER NOTBETREUUNG

Eine gelungene Überraschung stellte die Aktion des Rotary-Clubs Götttingen-Sternwarte dar. In der Woche vor Ostern wurden verschiedene KiTas, die für Kinder von Eltern in den sog. kritischen Infrastrukturbereichen ein Notbetreuung in den KiTas anbieten, mit einem Spiele-Paket, zusammengestellt von der Spieleburg in Göttingen, beschenkt.

Der Rotary-Club möchte mit dieser Aktion zum einen den ErzieherInnen, die für die Kinder in der Notbetreuung da sind, herzlich danken und so einen kleinen Beitrag für ein wenig mehr Abwechslung und Beschäftigung für die Kinder und Erzieher in Ihrer Einrichtung leisten. Gleichzeitig möchte er auch den Göttinger Einzelhandel unterstützen, dem durch die gegenwärtige Situation ja die Kundschaft wegbricht. Ein - wie ich finde - in beide Richtungen gelungenes Projekt.

Vom Kinderhaus e.V. wurden drei KiTas berücksichtigt: die KiTa MPI Am Faßberg, die KiTa Bunsenstraße und die KiTa Nonnenstieg.

Auch von dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Rotary-Club. Einige Bilder von der Übergabe der Pakete gibt es hier.

20.03.2020 - BÜROSCHLIESSUNG BIS VORAUSSICHTLICH ZUM 18.04.2020

Auch der Kinderhaus e.V. wird als Vorsichtsmaßnahme gegen eine Übertragung der Infektionswege das zentrale Büro in der Hospitalstraße 7 bis voraussichtlich zum 18.04.2020 schließen.

Wir bitten alle Eltern uns ihre Anliegen am Besten per EMail (info@khgoe.de) mitzuteilen - die telefonische Erreichbarkeit können wir u.U. nicht immer gewährleisten.

Allen Eltern, die bereits von einer KiTa eine Zusage für einen Betreuungsplatz erhalten haben, sichern wir zu, dass dieser Platz sicher ist. Die Versendung der Betreuungsverträge kann sich bedingt durch die aktuelle Situation verzögern.

19.03.2020 - ERSTATTUNG VON ELTERNBEITRÄGEN

Uns erreichen immer mehr Anfragen, ob der Kinderhaus e.V. den Eltern die Elternbeiträge wegen des Ausfalls der Betreuung erlässt. Wir haben uns für folgende Vorgehensweise entschieden:

Die Beiträge für den Monat März sind bereits eingezogen. Eine Rückabwicklung wäre mit einem zu großen organisatorischen Aufwand verbunden. Wir werden jedoch für den Monat April keine Elternbeiträge - und auch kein Essensgeld - einziehen.

16.03.2020 - UNSERE KITAS SIND VOM 16.03.2020 BIS ZUM 18.04.2020 GESCHLOSSEN!

die Landesregierung Niedersachsen hat am Freitag, den 13.03.2020 eine Weisung für das Land Niedersachsen erlassen, in dem der Betrieb sämtlicher Kindertageseinrichtungen, Horte und Kindertagespflege-stellen untersagt wird.

Ausgenommen davon ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen, die auf das notwendige Maß zu begrenzen ist, und die dazu dienen soll, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind.

Dazu gehören:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, im medizinischen Bereich und im pflegerischen Bereich
  • Beschäftigte bei der Polizei, im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr
  • Beschäftigte im Justizvollzugs- und Maßregelvollzugsbereich
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen

Die Notbetreuung soll maximal 10%-15% der regulären Belegung der KiTas umfassen. Das oberste Ziel dieses bisher einmaligen Verfahrens ist und bleibt, die Infektionsketten zu unterbrechen. Wir appellieren an alle Eltern in unseren KiTas, die eigene Verantwortung für das Wohl aller im Auge zu behalten!

Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, müssen eine Checkliste für die Selbsteinschätzung auf Anspruch einer Notbetreuung bei uns einreichen (PDF herunterladen, ausfüllen, unterschreiben und zurück an: Kinderhaus e.V., Hospitalstraße 7, 37073 Göttingen). Eine Entscheidung über die Inanspruchnahme trifft der Kinderhaus e.V. als Träger. Die Träger der Einrichtungen sind angehalten, die Anfragen nach Notbetreuung äußerst restriktiv zu handhaben, ein Anspruch auf eine Notbetreuung besteht nicht!