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Flohmarkt im April 2013

Wir laden wieder ein zum Flohmarkt im Frühjahr.

Hier ist immer etwas los!

Bis bald!

KiTa Schöneberger Strasse

Samstag, 20.04.'13

13 - 16 Uhr

Aufbau ab 12 Uhr

Infos + Anmeldung

 

unter 0551/795420

...mit Kaffee + Kuchen

Schöneberger Str 5, 37085 GÖ

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Sommerfest im Juli 2012

Dieses Jahr wollten wir unser Sommerfest in und vor der KiTa verbringen. So fanden wir für alle Gruppen genügend Platz zum Treffen, gemeinsam Sitzen und Spielen. Denn: wann hat man schon die Möglichkeit die Familien der Gruppen von der Krippe – über Kindergarten – bis zum Hort gleichzeitig anzutreffen??

Im Begrüßungskreis haben die Gruppen ihre aktuellen Favouriten vorgeführt. So lernten wir die Lieder der Kindergartengruppen „Das Lied über mich“ und „Beim Sommerfest auf der Wiese“ kennen und das Spiel der Krippe „Sie stritten sich um Paule“. Da war im großen Kreis ganz schön was los!

Die Vorschulkinder haben sich in diesem Jahr mit Hundertwasser auseinandergesetzt und ihre Werke ausgestellt. Ihre Kreativität kam deutlich rüber. z.B. haben sie Ausschnitte von Hundertwasser weiter nach ihren Ideen ausgeführt oder seine Formen aufgenommen und erarbeitet, auch ihre Ideen zum Namen Friedensreich Hundertwasser waren sehr interessant. Einige Ideen haben wir in der Gallerie abgelichtet.

Einige Hort-Kinder haben aus Zeitungen Modeteile entworfen. Lennard hat diese Mode in einer Schau vorgestellt. Ganz schön mutig von dir, Lennard, dankeschön!

Den Familienangehörigen danken wir für das herrlich-leckere Büffett, das – wie immer – sehr abwechslungsreich mitgebracht wurde.

Flohmarkt 2012

2x im Jahr (Frühjahr + Herbst) veranstaltet die KiTa einen Flohmarkt. In diesem Frühjahr waren alle Gruppen geöffnet und mit 22 Verkaufs-Tischen versorgt. Verkaufen kann jede/r, die/der möchte.
Die Auswahl ist deshalb groß: Kinder- und Erwachsenenbekleidung, Haushaltsdinge, Spielzeug, Fahrzeuge und was man sonst noch so benötigt...
Der Duft der Waffeln ist verlockend und ebenso köstlich sind die selbstgebackenen Kuchen, die die Standverkäufer mitgebracht haben. Viele Käufer nehmen auch gerne für das Wochenende Kuchen mit nach Hause.
Ausserdem kann man sich bei dieser Gelegenheit gleich mal die schöne KiTa ansehen und mit den KollegInnen ins Gespräch kommen.
Über Zeitungen, Handzettel, Radio, Internet, kidsgo wird der nächste Termin bekannt gegeben.
Wann seid ihr dabei??

 

Offener Nachmittag

Mai 2012

Wo bleibt mein Kind eigentlich den ganzen Vor- und/oder Nachmittag???
Mit wem hat es denn zu tun???
Was spielt es den ganzen Tag???

Wir erleben jeweils zum 15. des Monats den Offenen Nachmittag  mit den Familien der Nachmittagsgruppe. Hierzu sind die (Groß-) Eltern und auch die wichtigen Bezugspersonen des Kindes eingeladen. Wir nehmen gemeinsam unseren Nachmittags-Snack ein, spielen auf dem Spielplatz vor der KiTa,  begegnen uns, haben etwas Zeit für Gespräche und....
Die Kinder genießen, ihren Angehörigen „ihre“ KiTa zu präsentieren und intensiv gemeinsam zu erfahren.

 

Eltern-Frühstück

September 2011

Das KiTa-Jahr hat neu begonnen und viele neue Familien dazu gewonnen.
Nun möchten wir uns besser kennenlernen.
Zum Austausch und ungezwungenem Zusammensein hat die KiTa-Leitung Susanne Göçer zum Eltern-Frühstück eingeladen. Jeder hat etwas Kleines zu Essen mitgebracht und so kamen 16 Eltern aus allen Gruppen (Krippe, Kindergarten, Hort), teilweise mit ihren Babys in die Küche des neuen Hort-Bereichs.
Hier gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich die Gesichter in aller Ruhe mal anzuschauen und langsam in der KiTa – auch als Elternteil – anzukommen.
Karin Borges von der Evangelischen Bildungsstätte hat uns nebenbei das Rucksack-Projekt  vorgestellt, dass in der KiTa von einer Mutter, die ihre Kinder in der Krippe und im Kindergarten untergebracht hat, begleitet wird. Dieses Projekt richtet sich hauptsächlich an Familien mit Migrationshintergrund.
Das war eine gute Gelegenheit, den Eltern mal nicht im Flur beim hektischen Bringen oder Abholen zu begegnen, sondern in einer netten und gemütlichen Runde.
Auch für das nächste Frühstück haben wir einen neuen Termin. Lächelnd Mal sehen, was für ein Thema wir dann mitbringen.

Mai 2012

Das Eltern-Frühstück hat sich bewährt. Alle 6 – 8 Wochen treffen wir uns in der Hort-Küche zum Beisammensein. Es sind unterschiedlich viele Eltern dabei. Im Mai waren wir eine kleinere Gruppe von 6 Frauen. Es ergaben sich persönliche Themen:
Erziehungsfragen zum Trockenwerden der Kinder, Umgang mit Sexual-Aufklärung und Schwangerschaft bei Geschwisterkindern, passend dazu Bilderbuchanregungen von Susanne (auch zum Ausleihen), die Launen der Wechseljahre, Austausch über Stress-Situationen im Alltag (z.B. Wutanfälle der Kinder im Supermarkt Stirnrunzelnd), Veranstaltung in der KiTa, … Also, ihr seht - es war sehr anregend.

Das lange Warten hat sich gelohnt!!!

Am Dienstag, den 24.Mai 2011 haben wir den Spielplatz vor unserer KiTa-Tür offiziell eröffnet.

Der Städtische Wohnungsbau hat gemeinsam mit dem Kinderhaus den Umbau organisiert. Mit von Partie war das Architektenbüro von Johanna Spalink-Sievers.

Der Umbau kostete rund 71.000 €, die sich aber rentieren werden.

Auf dem Spielplatz befindet sich eine große Wiesenfläche zum Spielen und Pausieren. Die beträchtliche Sandkiste mit einem kleinen Haus und Backtischen zieht besonders die Jüngeren an. Die Nestschaukel wird von allen Kindern geliebt, denn sie regt zum gemeinsamen Kuscheln und Unterhalten an. Für die Mutigen reizen das Klettergerüst und ein kleiner Baum zum Aufsteigen. Johanna Spalink-Sievers hat an unseren Snack gedacht, den wir besonders gerne am Nachmittag auf den Sitzbänken mit Tisch einnehmen.
Lange haben wir den Umbau beobachtet und mit Besuchen am Zaun verfolgt. Die Mitarbeiter des Gartenbaus erklärten uns freundlich, was sich täglich verändern sollte.

Die Fertigstellung war also ein Grund zum gemeinsamen Feiern:

Der Geschäftsführer vom Städtischen Wohnungsbau, Rolf-Georg Köhler, erschien mit seinen Mitarbeiterinnen Frau Meyer und Frau Neumann, die für alle Kinder kleine Geschenke und reichlich Luftballons mitbrachten. Ebenso ließen sich der Geschäftsführer vom Kinderhaus e.V., Michael Höfer, und die Architektin, Johanna Spalink-Sievers, die Feier nicht nehmen. Natürlich durften die Kinder, einige Eltern und die Mitarbeiter der KiTa Schöneberger Strasse sowie Freunde, Bekannte und Nachbarn sowie die Krippe aus dem naheliegenden Himmelstieg nicht fehlen.

Da war ‘was los!!!

Mit dem Lied „Unser Kreis, der sei offen“ (siehe unten) wurde jeder herzlich eingeladen und angesprochen. So wird es auch auf dem Spielplatz zugehen: Die Kinder aus der Nachbarschaft und die Kinder aus der KiTa Schöneberger Strasse möchten zusammenspielen. Das klappte schon in den vergangenen 2 Wochen vor der Eröffnung hervorragend! Wir haben schon neue Freundschaften geknüpft.

Hier treibt ein fröhliches Miteinander und wir laden herzlich ein!

Wie sieht’s aus? Sehen wir euch auch bald?

 

Bis dahin, liebe Grüße von der KiTa Schöneberger Strasse

 

Unser Kreis, der sei offen, aber ungebrochen.

Lass den Frieden der Erde in unser‘m Herzen sein.

Fröhlich kommt – und fröhlich geht.

Freut euch auf’s Wiederseh’n

(von Unmada, Liedermacher aus Hannover)

 

Susanne Göçer


Lichterfest

Sterntaler

"Einem armen Kind waren beide Eltern gestorben und es hatte nichts mehr, als die Kleider am Leibe und ein Stück Brot in der Hand. Es war aber gut und fromm. Und es ging darum im Vertrauen auf Gott aufs Feld hinaus. Und es begegnete ihm ein armer Mann, der sprach, "bitte gib mir Brot zu essen, ich hungere", und da reichte es ihm sein einziges Stück Brot. Und ein Stück weiter kam ein Kind, das rief, "mich friert’s am Kopfe, schenk mir eine Mütze, damit ich ihn bedecken kann." Und das Kind gab ihm seine eigene Mütze. Und noch ein Stück weiter traf es ein anderes Kind, das hatte kein Leibchen an und fror. Da schenkte ihm das Kind sein eigenes Leibchen. Und noch ein Stück weiter kam wieder ein Kind und bat um ein Röcklein, und das Kind gab ihm seines. Nun ging es in den dunklen Wald hinein, und dort traf es auf ein anderes Kind, das hatte kein Hemdlein und bat, ob es ihm nicht eines schenken könne. Und das Kind dachte, bald ist es ganz dunkel und dann sieht mich keiner, und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter blanke, harte Taler. Und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag..."

Märchen...
...sind schon uralt. Man weiß nicht, wer sie erfunden hat.

Märchen erzählen von Menschheitserfahrungen/Grunderfahrungen,
sie berichten von Liebe, der Suche nach Glück,
aber auch von Angst und Tod.
Zahlreiche Sozial- und Familienbilder sind zentrales Thema.
Allgemein spiegeln sie Sehnsüchte wider.

Unbewusst tragen wir viele solche Bilder in uns, die unsere Persönlichkeitsstruktur bilden. Die Sprache der Märchen ruft Bilder im innersten unserer Seele wach und regen Reifungs- und Ablösungsprozesse an. Also unterstützen sie eine psychische Höherentwicklung.

STERNTALER geht den Weg des Lebens, der Problemlösung und der Selbstfindung.

Es verlässt das Zuhause. Das HAUS steht für das ICH, für das Selbst. Sterntaler verlässt also seinen Entwicklungsstand, um zu reifen, sich weiterzuentwickeln.

KÄLTE und HUNGER stehen für Stolpersteine des Lebens. Die reise der Selbsterfahrung kann sich verlängern und unangenehm werden.

Sterntaler begegnet vielen anderen Kindern. Das KIND ist ein Hinweis auf die Möglichkeit und Chance zur weiteren Entwicklung. Die unreife Persönlichkeit wird zu einer Auseinandersetzung mit Vergangenem und Neuem und eine Herausforderung. Die Tanz-Aufführung der Kinder, die in den nächsten beiden Jahren eingeschult werden, handelt ebenfalls von der Vergänglichkeit und den zukünftigen Herausforderungen, was im Alltag mit vielen Emotionen zusammenhängt (Höhen und Tiefen). Wir haben als Lied die „Erinnerung“ aus dem Musical CATS gewählt. Der Musikstil ist für viele Kinder fremd. Und so haben sie eine neue Lernerfahrung, die wir ihnen in diesem Genre zumuten möchten.

Das SCHENKEN hat mit Offenbahren zu tun, vielleicht von Gefühlen, Gedanken, Geheimnissen... Damit, etwas bereitwillig abzugeben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Der WALD steht für das Unbewusste. Er kann harmlos oder gefährlich sein.
Mit dem GOLD verbinden wir die Vorstellung von etwas Ewigem. Es ist relativ unzerstörbar, hat dadurch auch den Aspekt von Dauer. GOLD bedeutet den höchsten Wert und kennzeichnet immer das Besondere, Herausragende. Es steht als Sinnbild für das Selbst, das höchste Bewusstsein, den göttlichen Geist. Und ist auch ein Statussymbol für Reichtum und Überlegenheit.

Der STERN symbolisiert die Suche nach Wahrheit und geistiger Entfaltung.

Kurzgefasst: Das Märchen STERNTALER beginnt im Status des kindlichen Bewusstseins, das einen problembeladenen Weg durchgeht und schließlich im vollständigen Selbstverlust (Selbstaufgabe) die wertvolle Erfahrung des inneren Friedens erlangt.

Quelle: Transpersonale Psychologie und Psychotherapie,7. Jahrgang, Heft 1, 2001,Verlag Via; Willkommen im Kinder-Märchenland, Sybille Günther, Ökotopia-Verlag; u.a.