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Kinderhaus e.V. bewirbt sich um Trägerschaft für KiTa und Familienzentrum in Grone

01.03.2007 von Michael Höfer

Die Stadt Göttingen hatte Anfang Dezember 2006 ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren für die Trägerschaft einer neuen KiTa in Grone mit angeschlossenem "Elternkompetenzzentrum" gestartet und freie KiTa-Träger in der Stadt aufgefordert, sich dafür mit inhaltlichen und finanziellen Konzepten zu bewerben.

Der Kinderhaus e.V. fühlte sich besonders angesprochen, eine Bewerbung für die Trägerschaft einzureichen, da wir bereits seit eineinhalb Jahren das Projekt der "Bildungs- und Lerngeschichten" als Beobachtungsverfahren in der Mehrzahl unserer KiTas praktizieren, das einen sehr direkten und emotionalen Zugang zu den Eltern und Familien ermöglicht, indem es diese an den Bildungsgeschichten ihrer Kinder in der KiTa teilhaben lässt und in die alltägliche KiTa-Arbeit mit einbezieht. Diesen Ansatz in der Arbeit mit Kindern und Familien halten wir für eine zukunftsweisende Entwicklung und geeignet, als konzeptionelle Grundlage für ein Familienzentrum zu dienen.

Wie sich herausstellte, haben sich fünf freie KiTa-Träger für das Modellprojekt beworben: neben dem Kinderhaus e.V. der Internationale Bund für Sozialarbeit, das Diakonische Werk Christophorus, die katholische Kirchengemeinde St. Heinrich und Kunigunde und der evangelische Kirchenkreis Göttingen. Alle Interessenten hatten die Gelegenheit, in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 15.03.2007 ihre Konzeptionen vorzustellen, allerdings unter einem extremen Zeitdruck in höchstens einer Viertelstunde. Trotz dieser widrigen Umstände hinterließ der Kinderhaus e.V. nach Einschätzuung mehrerer Ausschussmitglieder den inhaltlich stärksten Eindruck.

Eine Entscheidung über die Trägerschaft wird der Ausschuss in einer der nächsten Sitzungen fällen. Wir sind gespannt! Wer Interesse am Konzept des Kinderhaus e.V. hat, kann dieses als pdf-Datei downloaden.

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