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Ende einer Küchenbeziehung

01.06.2007 von Michael Höfer

Nachdem ein großer Teil der KiTas des Kinderhaus e.V. seit 2000 regelmäßig von den städtischen Küchenbetrieben mit Mittagsverpflegung beliefert worden waren, wurde uns Ende Mai 2007 mitgeteilt, dass eine Belieferung über den 01.08.2007 nicht mehr erfolgen könne, da wegen des zunehmenden Ganztagsschulbetriebes keine Kapaziäten mehr für die Versorgung nicht-städtischer KiTas frei seien und darüber hinaus die Belieferung an Dritte eine Mehrwertsteuerpflicht begründe, die so nicht gewünscht sei.

Diese kurzfristige einseitige Entscheidung sorgte - nicht nur beim Kinderhaus e.V. - für hektische Aktivitäten, bis zum Beginn des Kindergartenjahres andere Anbieter für das Mittagessen zu finden. Erschwerend kam hinzu, dass weitere Lieferanten dem Kinderhaus e.V. ankündigten, zum 01.08.2007 ihre Preise anzuheben.

Inzwischen ist zumindest klar, dass alle acht betroffenen Einrichtungen auch über den 01.08.2007 teilweise von neuen Anbietern eine Mittagsverpflegung erhalten - einige KiTas werden im Herbst noch einen Lieferantenwechsel vollziehen. Nachdem der Vorstand auf einer Delegiertenversammlung Ende Juni die Mitglieder um ein Meinungsbild über Qualität und Kosten des KiTa-Essens gebeten hatte, wurde auch entschieden, die seit 2000 stabilen Essensgelder für die Eltern notgedrungen anzuheben - auf einheitlich 47 € für alle KiTas.

Trotz dieser kurzfristigen Lösung gibt es von mehreren Seiten Überlegungen, ob sich die Einrichtung und der Betrieb einer "eigenen" Küche, die ausschließlich kindgerechte Verpflegung für KiTas herstellt, realisieren lassen könnte. Der Vorstand des Vereins wird diese Vorüberlegungen weiter verfolgen.

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